Des Rätsels Lösung

Wir geben zu: Dieses Rätsel war ziemlich kniffelig und anspruchsvoll. Bei unserem Bild handelt es sich um das feingliedrige Skelett eines Süßwasser-Bewohners, heimisch ist er in Südamerika. Der Fisch sucht im Fluss-Sediment nach Nahrung, er bevorzugt Würmer, Kleinkrebse und Schnecken. Seine Haut ist übersät mit einem zarten, geometrischen Muster, welches an Augen erinnert. Zum Schutz vor Feinden gräbt er sich in den schlammigen Grund des Flusses ein, so dass nur noch seine Augen und Atemöffnungen zu sehen sind. Tritt versehentlich ein Mensch auf das flache und nahezu unsichtbare Tier, kann es zu einem gefährlichen Stich mit dem Stachel kommen. Kleine Kinder können an den Folgen dieses Stiches sogar sterben.
Die Lösung: Es ist ein Rochen – genauer: ein Augenfleck-Süßwasserrochen (Potamotrygon motoro).

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Wiedereröffnung: ein Fest für alle Sinne

aquazoo2_eroeffnungKulturdezernent Hans-Georg Lohe (im Bild rechts) und Aquazoo-Direktor Dr. Jochen Reiter (im Bild links) stellten gestern in einer Pressekonferenz das Festprogramm für das Wiedereröffnungs-Wochenende vor. Ein vielfältiges Angebot für Kinder und Erwachsene erwartet den Besucher des Aquazoo Löbbecke Museum von Freitag, 22. September bis Sonntag, 24. September. Nur ein Highlight unter vielen: das Wasserkonzert des Künstlers H2eau, alias Konrad Zimmermann (Bild Mitte). Er wird im Zirkuszelt auftreten, welches als Festzelt genutzt wird. Tiere werden dort keine zu sehen sein – die gibt es ja schließlich im Aquazoo! Kinder können sich u. a. auf ein riesiges Spielmobil, Stelzenläufer und Popcorn freuen. Neugierig auf mehr? Dann lesen Sie den Pressetext der Stadt Düsseldorf. Online-Tickets und Vorteils-Tickets gibt es hier.
Eine Ticket- und Info-Hotline ist auch eingerichtet: 0211-27 400 200

Foto: Ingo Lammert

Heute ein Rätsel: Was ist das?

raetsel-aquazoo-duesseldorfZiemlich merkwürdig – was könnte das nur sein? Moderne Kunst? Eine Gardine im Wind? Star Wars Episode I – Die dunkle Bedrohung? Alle (Hobby-)Biologen, Tierkenner, Naturliebhaber und Aquazoo-Fans können jetzt mitraten und ihre Kommentare abgeben: Kleiner Tipp: Es handelt sich um einen grabefreudigen und wehrhaften Süßwasser-Typen. Aufgelöst wird das Rätsel nächste Woche.

Pinguin Viktor bekommt eine Patin

pinguine-aquazoo-loebbecke-museum-jaegerfeld-webSie lieben Leguane? Mögen Molche? Verehren Vogelspinnen? Bewundern Bartagamen? Und Sie möchten Ihren Favoriten gerne unterstützen? Dann haben wir die Idee für Sie: die Patenschaften des Aquazoo Löbbecke Museum. Neu daran ist, dass man Pate nicht nur für Tiere, sondern auch für Pflanzen und Exponate werden kann – so kommen z. B. auch die Liebhaber der Botanik auf ihre Kosten. Es macht Freude, das Wachsen und Gedeihen des Tieres oder der Pflanze zu beobachten. Gleichzeitig übernimmt jeder Pate ein Stück wohltuende Verantwortung für die Natur.

Diese Idee begeisterte auch Charlotte, die Tochter des Oberbürgermeisters Thomas Geisel. Sie übernahm heute im Beisein ihres Vaters die Patenschaft für den kleinen Brillenpinguin Viktor (Foto oben, zusammen mit seinen Artgenossen).

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Thomas Geisel: Es ist wirklich toll, dass Freunde des Aquazoos die Möglichkeit haben, eine Patenschaft zu übernehmen. Damit wird jeder Besuch im Aquazoo für den Paten zu einem besonderen Erlebnis, wenn er sein Paten-Tier oder seine Paten-Pflanze sieht und in der Entwicklung beobachten kann. Ich bin sicher, wir werden bei unserem nächsten Besuch wohl etwas mehr Zeit vor dem Pinguinbecken verbringen“.

Dr. Jochen Reiter, Direktor des Aquazoo Löbbecke Museum, erläutert: „Tierpatenschaften gab es vor der Sanierung schon, und an dieses Erfolgsmodell schließen wir natürlich an. (…) Auch in diesem Zusammenhang können wir unser Alleinstellungsmerkmal – Zoo und Naturkundemuseum in einem zu sein – ausspielen und auf diese Weise mehr Interesse für das Institut und seine Aufgaben wecken“.

Was kostet eine Patenschaft? Ab 75 Euro pro Jahr ist sie möglich – z. B. für einen Feuersalamader, einen Piranha oder einen Zwerghamster. Die Patenschaft eines Brillenpinguins kostet 300 Euro pro Jahr, die eines Australischen Süßwasserkrokodils schlägt mit 500 Euro pro Jahr zu Buche. Alle Beiträge fließen direkt in die Tier- oder Pflanzenpflege. Es gibt eine Urkunde und eine namentliche Erwähnung auf der Spenden- und Sponsorentafel, zudem einen jährlichen Patentag. Auch für Firmen ist eine Patenschaft interessant: ab 1.500 Euro pro Jahr werden die Unterstützer in nächster Nähe zu ihrem Schützling mit ihrem Namen oder Logo präsentiert. Wer darüber hinaus ein wirklich originelles und sinnvolles Geschenk sucht: Patenschaften kann man auch verschenken. Der nächste Geburtstag, Namenstag oder das nächste Jubiläum kommt bestimmt. Und Weihnachten ganz sicher auch.

Weitere Infos gibt es hier oder unter der Rufnummer 0211-899 61 57

Foto mit OB Thomas Geisel, Patin Charlotte Geisel und Dr. Jochen Reiter: Melanie Zanin

Die Kuhnasenrochen sind da!

Immer der Nase nach: Die Kuhnasenrochen (Rhinoptera) wurden heute in ihr Aquarium gesetzt. Nach kurzer Zeit schwammen die Tiere in Formation und zogen ruhig ihre Bahnen. Beim Schwimmen bewegen Kuhnasenrochen ihre langen Brustflossen ähnlich den Flügeln eines Vogels, wodurch sie den Eindruck vermitteln, durch das Wasser zu „fliegen“. Ihre breite Stirn erinnert an die Nase einer Kuh, daher auch der Name. Die eleganten Tiere werden je nach Art bis zu 2 Meter lang, sie sind tagaktiv und leben im Atlantik und Indopazifik in großen Schwärmen.
Schwärmen werden sicher auch die Besucher des Aquazoos – ab dem 22.09.2017.
Haben Sie sich schon Ihr Ticket für das Eröffnungswochenende gesichert? https://www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum/

Hier noch ein Bericht über die Ankunft der Rochen von RTL West:
https://www.tvnow.de/rtl/rtl-west/sendung-vom-10-08-2017/player

Spieglein, Spieglein an der Wand …

… wer macht die schönsten Selfies im Land? Wir finden, Dr. Jochen Reiter, Direktor des Aquazoo Löbbecke Museum. Doch wieso sieht der Chef so verzerrt aus? Das Rätsel wird am 22. September beim Rundgang durch die Ausstellung aufgelöst. Nur so viel sei verraten: es geht um Meerwasser, Süßwasser und um osmotische Verhältnisse.

Schlammspringer auf dem Sprung ins neue Gehege

schlammspringergehege-aquazooÜberall im Aquazoo Löbbecke Museum wird mit Hochdruck auf die Eröffnung hingearbeitet – so auch im Schlammspringer-Gehege. Hier werden gerade künstliche und echte Mangrovenpflanzen und -wurzeln eingebaut. Schlammspringer (Periophthalmus) sind übrigens eine amphibisch lebende Gattung von Fischen, die sich auch hüpfend an Land fortbewegen können. Die Tiere haben außerdem hoch angesetzte Augen, die ihnen eine Rundumsicht ermöglichen. Dagegen sind wir Menschen recht eindimensional angelegt, oder?