Sommerfest des Freundeskreises im Zoo Duisburg

29227084382_cb845fe670_bVorstand und Mitglieder der Freundeskreise aus Duisburg und Düsseldorf vertieften Ihre guten Beziehungen29227084902_ba909c1b6a_b

Affenhitze im Zoo! Der letzte Freitag war der bisher heißeste Tag des Jahres. Das hielt aber rund 200 Mitglieder des Freundeskreises Aquazoo und auch viele Freunde des Zoo Duisburg nicht davon ab, der Einladung zum diesjährigen Sommertreffen zu folgen. Denn da der Aquazoo aus bekannten Gründen als Veranstaltungsort ausfiel, lud diesmal der Zoo Duisburg die Aquazoo-Freunde zum Feiern ein. Gelegenheit für Dr. Jochen Reiter, den neuen Direktor des Aquazoos, seine bisherige Wirkungsstätte vorzustellen, in der er lange als Wissenschaftlicher Leiter agierte.
Die Kollegen aus Duisburg hatten ein hervorragendes Führungsprogramm zusammengestellt, das sich den Themen „Raubtiere“ und „Tierwelt Australiens“ widmete. Besonders beeindruckend war die neue großzügig gebaute Anlage für sibirische Tiger. Durch die riesigen Glasscheiben kam man den Großkatzen besonders nahe. Zudem gab es kurzweilige geführte Abendspaziergänge durch den Zoo. Hierfür ist besonders Herrn Philipp Schroeder vom Verein der Freunde des Duisburger Zoos zu danken.
Herr Franz Krafzel hat trotz der unerwartet hohen Besucherzahl und der tropischen Wetterbedingungen ein hervorragendes kulinarisches Angebot gezaubert, die Getränke waren eisgekühlt, der Service perfekt.
Es war ein rundum gelungener Nachmittag. Herr Michael Fischer bedankte sich im Namen des Freundeskreises Aquazoo bei den Duisburger Freunden mit einem Spendenscheck über 1000 Euro.
Die langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Duisburger Zoo gab es bisher im werblichen und vor allem zoologischen Bereich. Somit  war das Sommertreffen ein guter Anfang für die engere Kooperation der Fördervereine.

Das nächste gemeinsame Treffen wird sicherlich im neuen Aquazoo stattfinden. 29227082362_e9195f8221_b

Eintauchen in die Tiefen der Meere und der Regenwälder am NRW Tag!

29070526722_11dace86dc_bAuch Schmetterlinge wie dieser Passionsblumenfalter werden gezeigt und bringen Farbe an die Stände.29142892856_10c3020806_bBunte Flieger – können auch selbst gebastelt werden.29070526662_af424f9c17_bUnd Vorhang auf! Wer sich mit den Händen hier hinein traut, kann einiges erfahren.
28554448404_48bc671bec_bZähne zeigen muss auch mal sein – die bezahnte Schnauzenspitze eines Sägefisches.

70 Jahre NRW – ein Grund zu feiern! Die Landeshauptstadt und das Land laden daher am 26. bis 28. August 2016 zum NRW-Tag nach Düsseldorf ein. Das Aquazoo Löbbecke Museum ist mit zwei Ständen und einer Mitmachaktion für Kinder vertreten.

Auf dem Grabbeplatz, vor dem K20, gibt es einen gemeinsamen Stand mit dem Restaurierungszentrum der Landeshauptstadt zum Thema „Schädlinge an Kunstwerken und Farbpigmente aus der Tierwelt“ (Stand-Nr. 700). Das Restaurierungszentrum zeigt eine Auswahl der bei technologischen Untersuchungen eingesetzten Arbeitsmittel. Das Sammlungsspektrum des Aquazoo Löbbecke Museum wird in einer kleinen Ausstellung originaler Präparate präsentiert. Schädlinge und die Spuren, die sie an Kunstwerken hinterlassen haben, können unter dem Mikroskop betrachtet und bestimmt werden. Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Restaurierung und Biologie vermitteln ihr Fachwissen dazu. Der Weg vom tierischen Farbpigment zur Anwendung in der Restaurierungsarbeit wird durch Anschauungsobjekte und Abbildungen aus beiden Häusern veranschaulicht. Außerdem können junge Besucher/innen Frottagen von Naturobjekten mit natürlichen Kreiden anfertigen und Insekten „basteln“. Der Vorstand des Freundeskreises des Aquazoo Löbbecke Museum wird vertreten sein und steht für Gespräche gerne zur Verfügung.

Auf dem Schadowplatz dreht sich alles um das Thema Bildung. „Vielfalt aus dem tropischen Regenwald“ wird hier vom Aquazoo Löbbecke Museum über verschiedene Sinneskanäle erfahrbar gemacht (Stand-Nr. 836): Es gibt ein Gewürzrätsel mit Riechproben, Tiere zum Bestaunen, Anfassen und Mikroskopieren, schweres Tropenholz im Vergleich zu einheimischem Holz usw. Bei einer Kreativ-Aktion können Kinder ihr handwerkliches Geschick erproben. Der Schutz der Regenwälder sowie Empfehlungen für das Konsumverhalten werden in einem Spiel und in einer kleinen Ausstellung thematisiert.

Außerdem wird gemeinsam mit www.musenkuss-duesseldorf.de, der Suchmaschine für Kulturelle Bildung in Düsseldorf, eine Mitmach-Aktion zur „Formenvielfalt der Meerestiere“ auf dem Schadowplatz angeboten (Stand-Nr. 834). Verschiedene Meerestiere stehen zur Erkundung und zum Blind-Ertasten bereit. Kinder können eine Muschelkette oder eine Frottage von einem Millionen Jahre alten Fossil anfertigen und essen wie ein Krebs – mit Zange und Pinzette.

Die Stände sind Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 19.00 Uhr besetzt.
Die Aktion am „Musenkuss“-Stand findet Samstag und Sonntag jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr statt.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!

Zoo Duisburg: Aktivisten im Delfinbecken

Aktivisten sprangen am Wochenende in das Delfinbecken des Duisburger Zoos. Die selbsternannten Tierschützer brachten dabei die Tiere und sich selbst in Gefahr.
Dazu Dr. Jochen Reiter, Direktor des Düsseldorfer Aquazoos und ehemaliger Wissenschaftlicher Leiter im Zoo Duisburg: ”Aus meiner langjährigen Tätigkeit im Zoo Duisburg weiß ich natürlich um die Polarisierung der Öffentlichkeit, wenn es um das Thema Delfinhaltung geht. Dass Delfine gut gehalten und auch gezüchtet werden können, ist in Duisburg längst bewiesen worden. Solange Tierschützer konstruktiv kritisieren, ist das auch völlig ok. Wenn von militanten Tierrechtlern allerdings dermaßen gefährliche Aktionen für Tier und auch Mensch abgehalten werden, dann habe ich hierfür überhaupt kein Verständnis mehr. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte: Die Zuschauer haben sich kurzerhand von den Aktivisten abgewendet und ihnen keine Beachtung geschenkt. Ich hoffe, dass es IVO & Co. und meinen früheren Kollegen wieder gut geht.“  Hier der Artikel der WAZ.  

Ankunft der Gifttiere

27852878755_cbed09c3c5_bEndlich hat der Aquazoo seine Gifttiere zurückbekommen. Untergebracht waren sie seit 2014 im Bayerischen Exil, in der Münchner Reptilienauffangstation. Die beiden Skorpions-Krustenechsen (Heloderma horridum exasperatum) lebten seit Juni 2009 in Düsseldorf und verließen aufgrund der Sanierungsmaßnahmen den Aquazoo Anfang 2014.
Die Hornvipern (Cerastes cerastes) Helmut und Olga lebten seit Mai 2008 im Institut und verließen es gemeinsam mit den Helodermen (Krustenechsen). Die Bilder zeigen Hornviper Olga und die Helodermen in bester Verfassung zurück in ihnen Düsseldorfer Gehegen. Ob sie mittlerweile einen bayerischen Akzent angenommen haben, ist noch nicht bekannt.27240652803_b7982c1ca5_b

Das Turtakel Orakel – gewinnt Deutschland gegen Polen?

RudiTurtakelDer Aquazoo hat für alle, die gerade heute bei der Europameisterschaft im Spiel Deutschland gegen Polen mitfiebern, das ultimative Fußball-Orakel: Schildkröte Rudi. Rudi ist zielsicher, nervenstark und unbestechlich. Wie unsere Jungs. Wir meinen: das wird schon. Schauen Sie selbst und bleiben Sie dran: EM-Turtakel-Orakel mit Schildkröte Rudi

Wer mehr zu den Hintergründen erfahren möchte: hier die Pressemeldung der Stadt Düsseldorf.

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Der Leopard – Zootier des Jahres 2016

Foto: Tierpark Nordhorn/Franz Frieling

Eine wahre Schönheit – jedoch stark bedroht: Leoparden sind fast überall in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet oder wie der Sansibar-Leopard bereits ausgerottet. Um der Art zu helfen, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) den Leoparden zum Zootier des Jahres 2016 gewählt. Durch Spenden werden Schutzprojekte vor Ort in Sri Lanka und im Iran finanziert. So wird zum Überleben der stark bedrohten Tiere beigetragen. Als gemeinsame Projektpartner unterstützen und gestalten die drei Verbände: „Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V.“ (ZGAP), die „Deutsche Tierparkgesellschaft e. V.“ (DTG) und die „Gemeinschaft deutscher Zooförderer e. V.“ (GdZ) die Artenschutz-Kampagne „Zootier des Jahres“. „Wir freuen uns, in der Zoogemeinschaft etwas für den Schutz dieser Tierart bewegen zu können!“, so Dr. Nils Kramer, Mitinitiator der Aktion und DTG-Projektkoordinator. „Wir hoffen, dass viele Menschen diese faszinierende Tierart mit einer Spende unterstützen und sich so für das Überleben der Leoparden einsetzen!“ ergänzt Dr. Sven Hammer, Mitinitiator und ZGAP-Projektkoordinator. Mit einem Motivplakat und zwei Schutzprojektplakaten machen viele Zoos und andere Einrichtungen an verschiedenen Stellen auf das Thema aufmerksam. Zoos und Tierparks übernehmen im Artenschutz eine zentrale Aufgabe. Sie widmen sich dem Schutz bedrohter Lebensräume (in situ-Schutz) und gleichzeitig der Erhaltungszucht bedrohter Arten (ex situ-Schutz). Der Schutz gefährdeter Arten kann nur durch eine enge Vernetzung von in situ- und ex situ-Artenschutz erfolgen. Die Zoos und Tierparks sind dabei die treibende Kraft auf dem Gebiet der Erhaltungszucht, ohne deren Einsatz ein Überleben vieler Tierarten nicht möglich wäre.
Um das Artenschutzprojekt „Zootier des Jahres 2016 – der Leopard“ zu finanzieren, werden in den beteiligten Zoos und via Internet Spenden geworben. Darüber hinaus nehmen die Projektpartner auch selber Geld in die Hand. So stehen für die Leoparden rund 40.000 Euro zur Verfügung. Alle Spendengelder, die bis zur Wahl des nächsten „Zootier des Jahres“ in den Zoos gesammelt werden, kommen den Schutzprojekten ebenfalls in voller Höhe zugute. Es werden zwei konkrete Projekte unterstützt:

Das „Sri Lanka-Schutzprojekt“ für den Sri Lanka-Leoparden
Durch die Spenden für das „Zootier des Jahres“ soll mittels DNA-Analyse von Kothaufen herausgefunden werden, wo auf Sri Lanka noch Leoparden vorkommen. Darauf aufbauend werden geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt. Durch die Gelder konnten bereits ein Projektfahrzeug und Kamerafallen angeschafft werden. Mit Hilfe dieser Kamerafallen möchte man mehr über das Verhalten der Tiere in der Nähe von Menschen erfahren. Gemeinsam mit der Bevölkerung werden dann Leoparden-Wachposten aufgestellt, leopardensichere Ställe für Haustiere gebaut oder andere geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt.

Das „Iran-Schutzprojekt“ für den Persischen Leoparden
Durch die „Zootier des Jahres“ Spenden werden Kamerafallen installiert. Einzelne Leoparden werden mit GPS-Halsbandsendern ausgestattet, um ihre Bewegungsmuster per Satelliten-Telemetrie zu verfolgen. Nutzvieh und Haushunde werden untersucht, um mögliche Krankheitsübertragungen auf die Leoparden zu ermitteln. Es gibt Trainings-Workshops für Naturschützer, Tierärzte, Jäger und Tierhalter.
Viele weitere Informationen und Links sind auf http://www.zootierdesjahres.de zu finden.

Helfen Sie jetzt! Die Leoparden brauchen jede Unterstützung und Ihre Spende.
Spendenkonto: Volksbank im Unterland, BIC: GENODES1VLS, IBAN: DE21 6206 3263 0054 5500 41, Verwendung: Zootier des Jahres

Übrigens: Der Aquazoo hat zwar keine Leoparden – aber immerhin Leopardschildkröten. Die sind auch ganz schön wild.

Große Erbsenmuschel und Gemeine Binsenjungfer

26210832366_044b2d4ed7_oWas haben die Große Erbsenmuschel, die Gemeine Binsenjungfer und der Stachelbeerspanner gemein? Sie sind Tiere des Jahres 2016 (Weichtier, Libelle und Schmetterling). Sie befinden sich in guter Gesellschaft mit dem Dunkelbraunem Kugelspringer, Insekt des Jahres, dem Stieglitz, Vogel des Jahres, und dem Hecht, Fisch des Jahres. Letzterer dient als Beispiel für viele Fischarten, die zur Fortpflanzung auf intakte Flussauen angewiesen sind. Nur wenn diese naturnahen Lebensräume erhalten bleiben, können die Bestände des Hechtes und anderer Fischarten in unseren Flüssen erhalten bleiben.
Wenn Sie im Bilde über alle Jahreswesen – auch Microbe oder Streuobstart – sein möchten, gibt der NABU Auskunft sowie weitere Links.

Foto Copyright: Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa): Loz (L. B. Tettenborn)