Naturkundemuseum + Zoo = Aquazoo

Klein aber oho: Kurzkrallenotter tragen im Maul kleine, aber sehr scharfe und spitze Zähne, mit denen sie ihre Beute mühelos zerteilen können.

Zwei Dinge ereignen sich im 19. Jahrhundert: In Düsseldorf baut der Apotheker und Privatgelehrte Theodor Löbbecke ein bedeutendes Privatmuseum der Naturkunde auf, dessen Sammlung übergibt seine Witwe 1901 der Stadt. So entsteht 1904 das Löbbecke-Museum.
Und dann eröffnet 1876 der Düsseldorfer Zoo, dessen Tierbestand bald auf 1238 Exemplare angewachsen ist. Im Jahr 1930 rücken Löbbecke-Museum und Zoo räumlich zusammen und vergrößern sich. Im Bombenhagel des Jahres 1944 werden Zoo und Museum jedoch zerstört. Die gerettete Sammlung wird 1947 provisorisch in einem Hochbunker gegenüber dem alten Zoogelände wieder eröffnet. 1948 wird sie durch ein Aquarium erweitert und verbindet sich schließlich mit dem Löbbecke-Museum.
1987 zieht das Institut Aquazoo/Löbbecke-Museum in den Düsseldorfer Nordpark und wird jährlich von mehr als 500.000 Menschen besucht. Von Herbst 2013 bis Sommer 2017 steht die lang ersehnte Gebäudesanierung an. Die Haustechnik wird verbessert, viele Tiere bekommen mehr Platz. Der Aquazoo wird künftig also noch attraktiver – für Mensch und Tier.

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