Hier krabbelt, fliegt und schwimmt was:

Unsere Aquazoo Tiere führen ein spannendes Leben. Sie werden staunen, wetten?

Haarige und brenzlige Angelegenheit: Zur Verteidigung können Vogelspinnen die Behaarung vom Hinterleib mit den Beinen abstreifen und ihren Feinden entgegen schleudern. In den Augen und Atemwegen führen sie zu schweren allergischen und entzündlichen Reaktionen.

Das giftigste Tier im Aquazoo ist die Wüsten-Hornviper (Cerastes cerastes). Ein Antiserum wird stets im Kühlschrank vorrätig gehalten. Kein Tierpfleger im Aquazoo ist jemals von einer Giftschlange gebissen worden – der guten Ausbildung und entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen sei Dank.

Unsere Schützenfische (Toxotes jaculatrix) können angeblich einen bis zu 3 Meter weiten Wasserstrahl erzeugen. Auf einen Meter genau können sie damit Insekten „abschießen“. Das müssen sie allerdings üben. Erhalten sie längere Zeit keine lebenden Insekten zu Übung, müssen sie sich anschließend wieder „einschießen“.

Das Skelett unseres Pottwals (Physeter catodon) gehört zu den bestpräparierten Europas. Allein der Kopf wiegt mindestes 600 Kilogramm. Als echter „Dickschädel“, ist er so groß, dass er durch keine Tür passt. Deshalb wurde er schon vor dem Einbau der Eingangstüren in unser Haus gebracht. Während der Sanierung wird er durch eine Holzeinhausung geschützt.

Die Platte mit den zwei Fischsaurier-Fossilien (Stenopterygius quadriscissus) in unserer Eingangshalle wird auf 1000 Kilogramm geschätzt. Das Umsetzen im Rahmen der Sanierung muss von einem Spezialunternehmen realisiert werden.

Als erstes öffentliches Aquarium zeigte der Aquazoo 2013 einen Schwarm Maifische (Alosa alosa). Maifische gehörten früher zu den häufigsten Fangfischen im Rhein. Seit den 1950ger Jahren waren sie dort praktisch verschwunden. Der Aquazoo unterstützt das EU-Projekt zur Wiederansiedlung.

Die überaus seltenen Braunen Landschildkröten (Manouria emys emys) haben sich schon mehrfach erfolgreich im Aquazoo fortgepflanzt. Sie gelten als einzige Schildkrötenart, die Brutpflege betreibt: Das Weibchen bewacht ihr Gelege bis zum Schlupf der Jungschildkröten.