Das Leben ist eine Baustelle. Arbeiten im Containerdorf

Baustelle Aquazoo: Das Containerdorf ist bezogen.

Auch wichtig: Informationen für Bürgerinnen und Bürger.

Als es noch winterlich kalt war, fröstelten die Mitarbeiter des Aquazoo Düsseldorf schon mal in ihren Büros. Denn für die gesamte Zeit der Sanierungsarbeiten arbeiten sie im eigens errichteten Containerdorf. Diese zweckmäßige Interims-Behausung kühlt nachts schnell aus, so dass morgens erst einmal ordentlich hochgeheizt werden muss. Wenn dann gleichzeitig alle Rechner gebootet werden, fliegt schon mal die Sicherung heraus. Dass der Kollege im Nebenraum am Platz ist, bemerkt man trotz der Wände. Die sind dünn und alles ist ziemlich hellhörig. Die Belegschaft trägt es mit Fassung, der guten Laune tut das keinen Abbruch und auch die Arbeit wird wie gewohnt erledigt. Auf alle Annehmlichkeiten muss das Team schließlich auch nicht verzichten: Im Erdgeschoss des Container-Ensembles gibt es einen Aufenthaltsraum mit Kühlschränken und Kaffeemaschine, außerdem Waschräume und ein Präparatorium. Tiere werden übrigens im Container nicht gehalten. Die haben es gut: sie verweilen in ihren jeweiligen „Exilen“ und warten entspannt auf ihre Rückkehr in 2015. Derweil sieht es auch im Aquazoo-Gebäude anders aus als sonst: Aquarien und Terrarien sind abgebaut, Unmengen an Material wurde entsorgt und überall hört man das geschäftige Treiben der Handwerker und Techniker. Auch die ersten Bauleute haben ihre Arbeit aufgenommen. Nun heißt es: ran ans Werk und Daumen drücken für einen zügigen Projektfortschritt.

Orgelpfeifen gleich stehen die alten Filter vor dem Robbenbecken.

Unmengen an Material wartet in der Eingangshalle auf den Abtransport.

Das Fehlen der Terrarien ermöglicht Einblicke in den Tierpflegergang.

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