Klimawandel stoppen! Jetzt!

Das Eis der Alpengletscher schmilzt mehr und mehr ab – wie auch hier beim Mittelbergferner.

Muh? Puh! Rinder geben viel Methan, ein besonders wirksames Treibhausgas, an die Atmosphäre ab.

Der neue Bericht des Weltklimarates IPCC macht klar: Große Investitionen sind erforderlich, sonst drohen soziale Katastrophen.
Der IPCC hat diese Woche in Yokohama seinen Bericht zu den Risiken und Folgen des Klimawandels sowie zu Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel vorgestellt. Demzufolge gibt es noch Möglichkeiten, sich auf die Risiken infolge des globalen Klimawandels einzustellen. Eine Anpassung funktioniert aber nur, wenn die Erderwärmung deutlich gebremst wird.
Nach Überzeugung der Experten wird sich im 21. Jahrhundert vor allem für Europa und Asien das Risiko von Überflutungen deutlich erhöhen. In trockenen, bevölkerungsreichen Regionen verstärken Dürren die Wasserknappheit. Das wiederum würde zu geringeren Erträgen beim Anbau von Weizen, Mais und Reis führen. Die UN-Experten gehen davon aus, dass mehr Menschen ihre Heimat verlassen werden, um extremem Wetter zu entkommen. Dies könne zusammen mit Wasser- und Nahrungsmittelknappheit indirekt das Risiko für Gewaltkonflikte erhöhen. Besonders die Armen werden davon betroffen sein.
Der IPCC-Bericht zeigt auch: Wenn wir nicht schnell und entschieden gegensteuern, werden die Kosten enorm sein. Die EU hat sich immerhin schon zur einer fast vollständigen Klimaneutralität bis 2050 verpflichtet. Die Investitionen in erneuerbare Energien in Europa im Jahr 2013 gingen jedoch um 40 Prozent zurück. Sie sanken von 97,8 Milliarden auf 57,8 Milliarden Dollar – und das ist nur zum Teil durch die geringeren Technologiekosten zu erklären, sondern eher auf mangelnde Klarheit bei den politischen Vorgaben zurückzuführen.
Auch die globalen Verhandlungen schreiten nur langsam voran. Im September beginnt der Generalsekretär der Vereinten Nationen einen Dialog mit den Staats- und Regierungschefs. Das wird hoffentlich zu einem rechtsverbindlichen Abkommen in Paris im Jahr 2015 führen – zu einem Abkommen, das die Emissionen so stark reduziert, dass das Zwei-Grad-Ziel doch noch eingehalten werden kann. Noch ist es aus Sicht der Experten nicht zu spät zum Umsteuern: Durch rasche und umfassende Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes könnten die Gefahren wesentlich verringert werden.
Und wir alle sind aufgefordert einen Beitrag dazu zu leisten!
Die europäischen Zoos starteten Anfang des Jahres die Pole-to-Pole-Kampagne, um anhand von Tieren aus den Polarregion auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen und dadurch zu umweltgerechtem Handeln zu motivieren.
Helfen auch Sie mit:
+++ Schalten Sie das Licht und nicht benötigte (Stand-by-)Elektrogeräte (ganz) aus
+++ Essen Sie weniger Fleisch
+++ Konsumieren Sie weniger. Investieren Sie in Qualitätsprodukte
+++ Beschaffen Sie bei Bedarf energieeffizientere Haushaltsgerät
+++ Setzen Sie sich für eine bessere Dämmung Ihres Wohngebäudes ein
+++ Nehmen Sie öfter das Fahrrad oder den ÖPNV
+++ Verreisen Sie weniger (weit)
+++ Überzeugen Sie Ihre Mitmenschen!

Alle, die mehr wissen möchten, können sich hier weiter informieren: http://klimawiki.org/klimawandel/index.php/Klimawandel:Portal

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