Die Kleine Moosjungfer – Libelle des Jahres 2014

Männliche Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) im Ahlenmoor, nördliches Niedersachsen. Quelle: Wikipedia, Autor: Loz/L. B. Tettenborn. (Danke!)

Die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) wurde von BUND und der GdO (Gesellschaft deutschsprachiger Onodatologen) als stark gefährdete Libellenart eingestuft und verdient es somit, einmal genauer betrachtet zu werden. Mit ihrer Flügelspannweite von nur 5 bis 6 Zentimetern und einer Körperlänge zwischen 3 und 4 Zentimetern gilt sie als eine der Kleinsten in der Familie der Segellibellen. Die vier durchsichtigen Flügel tragen schwarze Punkte an den Außenseiten und auf dem schlanken, schwarzen Hinterleib der Männchen kann man tiefrote Flecken entdecken, die sich bei den weiblichen Tieren gelblich zeigen.
Die Kleine Moosjungfer kommt in Hochmooren und Verlandungszonen von Moorseen vor. Der Rückgang dieser Lebensräume machte sie zu einer gefährdeten Art. Zwischen Mai und August kann man den wippenden Flugtanz der Weibchen beobachten, die auf diese Weise – und unter „Bewachung“ des Männchens – ihre Eier auf schwimmenden Torfmoosen ablegen. Die nach drei Wochen schlüpfenden Larven wachsen in dem extrem sauren und sauerstoffarmen Wasser nur sehr langsam heran, was eine rasche Vermehrung zusätzlich behindert. Somit gibt es noch einen Grund mehr, unsere Moorlandschaften zu schützen und zu erhalten!

2 Gedanken zu “Die Kleine Moosjungfer – Libelle des Jahres 2014

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