Piranha – Nützling mit schlechtem Ruf

Achtung, ausschwärmen: die Gesundheits-Polizei der Tropen – der Piranha (Pygocentrus nattereri).

Piranhas leben im tropischen Süßwasser Südamerikas und fressen mit Vorliebe Kadaver. Sie sind somit eine Art „Gesundheits-Polizei“ des Gewässers und zweckmäßigerweise selbst sehr resistent gegenüber vielen Krankheiten. Auch Wunden heilen bei den Tieren schnell ab – sogar angebissene Flossen können innerhalb kurzer Zeit wieder nachwachsen. Das ist durchaus wichtig, denn kranke und verletzte Artgenossen können auch als Nahrung betrachtet werden. Im Volksmund werden Piranhas daher auch „Carabito“ genannt, „kleiner Kannibale“. Piranhas sind Schwarmfische. Ihre Lebenserwartung beträgt etwa 15 Jahre. Allerdings können im Aquarium gehaltene Piranhas sogar über 30 Jahre alt werden.

Der Schädel eines Piranhas.

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