Brillenpinguine fühlen sich pudelwohl

Die Brillenpinguine (Spheniscus demersus) im Aquazoo Löbbecke Museum haben sich in ihrem Gehege gut eingelebt und fühlen sich wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser – obwohl sie Vögel sind. Die Tiere können zwar nicht fliegen, dafür aber hervorragend schwimmen und tauchen. Die Pinguine sind ausgesprochen neugierig und tauchen sofort heran, wenn sich auf der anderen Seite der Unterwasserscheibe etwas tut, sich zum Beispiel eine Fotografin mit Kamera zeigt. Die energiegeladenen Tiere versprühen eine gute Laune, von der man sich gerne anstecken lässt. Brillenpinguine leben im küstennahen Afrika und sind auch die einzige Pinguinart auf dem afrikanischen Kontinent. Sie werden bis zu 70 cm groß und bis zu 3 kg schwer, erreichen ein Alter von bis zu 20 Jahren. Die Weibchen legen jährlich zwei Eier, die von beiden Eltern ca. 40 Tage lang abwechselnd bebrütet werden. Der Nachwuchs ist nach ca. 85 Tagen flügge und hat sich vom Daunenkleid zum Alterskleid gemausert. Der Bestand der Brillenpinguine ist dramatisch gefährdet – sie stehen daher unter strengem Naturschutz. In Zoos, wie auch dem Aquazoo Löbbecke Museum, werden die dortigen Populationen in einem internationalen Zuchtprogramm koordiniert.

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