Hechte und Steinbeißer zurück im Rhein

Gute Nachrichten haben dieser Tage Seltenheitswert. Nicht so im Freundeskreis Aquazoo Blog, Quell der guten Laune und Hort der Freude über die Wunder der Flora und Fauna. So gibt es heute wieder Erfreuliches über die gelungene Renaturierung des Rheins zu berichten, zum Beispiel an der Urdenbacher Kämpe, einem beliebten Ziel für Flaneure und Naturliebhaber. Im dort wieder natürlich laufenden Flussbett siedeln sich zahlreiche seltene Vögel und Pflanzen an. Was man vom Land aus nicht sieht: Im Altrhein tummeln sich Fische, die dort sehr lange Zeit nicht gesichtet wurden. Zur Freude der Forscher und Biologen sind Hechte, SchleienKarauschen und Steinbeißer in den Rhein zurückgekehrt. Sie können diese Nachricht bei der Rheinischen Post vertiefen.  Ein schönes Mai-Wochenende in der Natur!

Oben: schöne Schleie, unten: toller Hecht, beide im Rhein gesichtet.

Hier wird Lernen zum Aha-Erlebnis

Wer durch die Schauräume des Instituts im Düsseldorfer Norden schlendert, staunt nicht schlecht. Ist das hier ein Zoo oder ein Museum? Auf 6.800 qm lernt der Mensch hautnah rund 500 verschiedene Tierarten unseres Planeten kennen: Pinguine und Piranhas, Krokodile und Kurzkrallenotter und Echsen geben sich ein Stelldichein.
Doch das Auge-in-Auge-Erlebnis mit Zwergotter, Rotaugenfrosch, Feuerfisch und Co. ist noch lange nicht alles. Man erfährt auch noch eine Menge Interessantes. Wie funktioniert Evolution? Wer passt sich wie an den Lebensraum an? Wie viele Knochen hat ein Pottwalskelett? Und was essen Pinguine zum Frühstück?
Diese und tausend andere spannende Fragen werden im Aquazoo/Löbbecke-Museum so lehrreich wie unterhaltsam beantwortet. Der Besucher kann hier etwas erleben und gleichzeitig ganz viel lernen. Man muss sich dabei noch nicht einmal anstrengen, Augen und Ohren offen zu halten genügt.
Hinter den Kulissen des Doppelinstituts spielt sich übrigens noch etwas ab: Hier wird studiert und geforscht, alles zum Schutz der Natur und ihrer bedrohten Tierarten. Schlammspringer, Seepferdchen, Axolotl und andere sind darauf angewiesen, dass der Mensch sich um sie kümmert. Und sollte das nicht selbstverständlich sein? Schließlich ist der ja selbst ein Tier – ein Säugetier.