Nachwuchs im Aquazoo

damon_variegatus_aquazoo_duesseldorfEs wird bald Frühling – die Natur erwacht. Und so haben auch die Geißelspinnen (Damon variegatus) im Aquazoo Löbbecke Museum wieder einmal für Nachwuchs gesorgt. Wir wissen: der Nachwuchs dieser Tiere begeistert nicht alle Menschen – kleine Säugetiere mit ihren großen Augen und weichem Fell haben es da leichter. Aber auch das gehört zu den Aufgaben des Aquazoo Löbbecke Museums: auf die kleinen und weniger attraktiven Helden und Heldinnen hinzuweisen. Schließlich trägt das Geißelspinnen-Muttertier seinen Nachwuchs einige Wochen aufopferungsvoll spazieren und verteidigt ihn – auch gegen hungrige Artgenossen! Vielleicht macht dies die Tiere noch sympathischer: Geißelspinnen vertilgen viele „lästige und schädliche“ Insekten.

Singvögel suchen ein Zuhause! Jetzt!

nistkastenSie werden es sicher schon gehört haben: es wird weniger gezwitschert, seltener tiriliert, kaum noch gekeckert und gesungen. Der Naturschutzbund initiierte jüngst die Zählung heimischer Singvögel. Das Ergebnis: der Bestand hat massiv abgenommen! Man zählte z. B. 31 Prozent weniger Kohlmeisen und 44 Prozent weniger Blaumeisen. Singvögel sind jedoch ein wesentlicher Bestandteil unseres Ökosystems und sichern somit auch die Lebensqualität in Düsseldorf und anderswo.

Was können wir also tun? Eine Möglichkeit: Wir alle installieren geeignete Nistkästen für Singvögel und für nützlichen Insekten. Diese Kästen sind überlebenswichtig für eine erfolgreiche Brut und Aufzucht. Zu der Aktion ruft neben dem Aquazoo auch die AGD – Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine auf. Sie können sie wie folgt unterstützen:

• Motivieren Sie Ihre Freunde, Nistkästen zu bauen oder zu kaufen und in den Gärten aufzuhängen und diese nach den Vorgaben des Naturschutzes zu pflegen

• Sprechen Sie mit den Kindergärten, Schulen und Vereinen in Ihrem Umfeld, initiieren Sie dort Bastelgruppen zum Bau von Nisthilfen. Bastelanleitungen finden Sie z. B. hier

• Unterstützen Sie diese Bastelgruppen, wenn Sie handwerkliche Fähigkeiten besitzen

• Stellen Sie für diese Zwecke geeignetes Material zur Verfügung

• Unterstützen Sie die Installation der Nistkästen

Schicken Sie Informationen zum Bau und der Installation der von Ihnen geschaffenen Nistkästen an den AGD. E-Mail: Aktion.Nistkaesten@t-online.de, Betreff: „Nisthilfen für unsere Tierwelt“. Oder Sie verknüpfen sich bei Facebook mit der AGD – Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine.

Bitte machen Sie mit, unterstützen Sie diese Aktion, denn ein reichhaltiger Bestand an Singvögeln und nützlichen Insekten sichert die Lebensqualität in der Stadt! Die Brutsaison beginnt Anfang März. Los gehts!-)

Fürst Albert II von Monaco besucht Maritimes Klassenzimmer.

boot17_drjochenreiter_fuerstalbertGroße Freude herrschte gestern bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Aquazoo Löbbecke Museum auf der boot-Messe: Kein geringerer als Fürst Albert II von Monaco stattete dem Maritimen Klassenzimmer einen Besuch ab. Im Juni 2006 hat Fürst Albert II von Monaco die Prince Albert II of Monaco Foundation gegründet, um auf die alarmierenden Gefahren für unsere Umwelt hinzuweisen. Die Stiftung setzt sich erfolgreich für den Umweltschutz und für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung ein.

Auf seinem Rundgang ließ sich Fürst Albert nun von Aquazoo-Direktor Dr. Jochen Reiter und dem Leiter der Abteilung Naturbildung, Dr. Elmar Finke, das Konzept des Maritimen Klassenzimmers eingehend erklären: Schülerinnen und Schüler können in spannenden Veranstaltungen in tropische Korallenriffe „eintauchen“: Dabei können sie die Baumeister und Bewohner der Riffe genauer kennen lernen, echte Korallen und Gehäuse von verschiedenen Meeresbewohnern untersuchen und sogar lebende Meerestiere unter der Stereolupe beobachten. Alles im Dienste der Meere, getreu dem Motto: Nur was man kennt, wird man schützen!

boot-Direktor Petros Michelidakis hob beim Treffen die seit 2008 bestehende enge Kooperation mit dem Aquazoo Löbbecke Museum hervor. Dr. Reiter bekräftigte, dass man der boot überaus dankbar sei, derart exponiert auf das Institut aufmerksam machen zu können. Das Maritime Klassenzimmer ist zudem ein hervorragender Ort, um Naturbildung zu betreiben.

Am Ende überraschte Fürst Albert die Vertreter des Aquazoo Löbbecke Museums mit einem fürstlichen Geschenk: Einer Briefmarken-Sonderserie in samtenem Einband,  zu Ehren des 10-jährigen Bestehens seiner Stiftung im Jahre 2016. 

Für alle Messebesucher lohnt sich ein Besuch des Standes 14A04 mit dem Motto „Bunte Vielfalt im Korallenriff“ in Halle 14: Aus den Sammlungen des Aquazoo Löbbecke Museum sind Häutungen und Gehäuse besonders beeindruckender Riffbewohner zu bestaunen und zu erkunden, eine Diaschau und Filmaufnahmen von Tieren aus Korallenriffen entspannen und faszinieren, und man kann sich am Aufbau eines künstlichen Riffes aus Modelliermasse beteiligen. Für junge Gäste gibt es auch Malaufträge, Spiele, Bücher und Experimente. Die Messe läuft noch bis zum 29. Januar 2017.

Copyright Foto oben: Messe Düsseldorf / ctillmann

maritimes_klassenzimmer_boot17

Am 22. September sehen wir uns wieder!

wiedereroeffnung_aquazoo_2017Da ist die Freude groß! Das Aquazoo Löbbecke Museum soll am 22. September wiedereröffnet werden. Der aktuelle Fortschritt der Sanierungsarbeiten lässt nun diesen konkreten Eröffnungstermin zu. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe stellte gemeinsam mit dem Direktor des Aquazoo Löbbecke Museums, Dr. Jochen Reiter, im Kulturausschuss einen Bericht zum Stand der Umbau- und Sanierungsarbeiten vor. Die Düsseldorfer werden sich den 22.9 im Kalender sicher dick anstreichen! Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf.

Darwins jecke Vielfalt: Jecken basteln Kostüme für die Fußgruppe des Aquazoos.

jeckenPinguine und Frösche, Fische und Quallen an den Start! Lang dauert es nicht mehr, dann kommt der Rosenmontagszug. Und der Aquazoo ist mit einer tierischen Fußgruppe dabei! Am vergangenen Sonntag fand der erste von insgesamt vier gemeinsamen Bastelterminen im Aquazoo Löbbecke Museum statt. Unter dem Motto Darwins jecke Vielfalt beteiligt sich der Aquazoo am Rosenmontagszug (27. Februar 2017).
Die Kostümvorgabe für die Fußgruppe: Tiere einer gegenwärtig lebenden Tierart darstellen (keine Fabelwesen, Märchenfiguren oder prähistorische Tiere). Diese Tierarten müssen nicht zwingend im Aquazoo leben, denn wir möchten die weltweite Vielfalt der Arten zeigen und für den Erhalt dieser bunten und faszinierenden Welt werben.
All jenen, die noch kein Tierkostüm haben und gerne eines basteln möchten, stellen wir einen Raum zum kreativen Kleben, Schneidern, Malen und Tackern zur Verfügung. Hier können Jecken, die selber nicht nähen können, von denen profitieren, die es können. Gemeinsam bastelt es sich einfach schöner! So kamen am vergangenen Sonntag rund 20 Begeisterte im Aquazoo zusammen. Darüber hinaus ist es einfach schön, wenn sich die künftige Fußtruppe schon vor dem Rosenmontag kennenlernt und ihre Ideen austauscht.

Das nächste gemeinsame Basteln findet schon am kommenden Samstag, 21. Januar 2017, ab 14 Uhr statt. Weitere Termine sind der 11. Februar und kurz vor dem großen Auftritt der 19. Februar, jeweils ab 14 Uhr.

Einfach vorbeikommen! HELAU!

Erstmals lebend entdeckt: der Rote Seedrache!

roterseedracheEine Sensation ist die erstmalige Entdeckung eines lebendigen Roten Seedrachens (Phyllopteryx dewysea). Forscher wissen von der Art erst seit 2015, allerdings auf Basis toter Tiere. Nun wurde tatsächlich ein quicklebendiger Roter Seedrache im Meer vor Westaustralien entdeckt und gefilmt. Hierzu ein kurzer Ausschnitt aus der Tagesschau.
Wer noch mehr erfahren möchte: Hier ein Link zum Amerikanischen Forschungsinstitut, dessen Team die Entdeckung machte (in englischer Sprache).

Quelle/Screenshot: Scripps Qceanography/UC San Diego

Klartext: Michael Fischer, Chef des Freundeskreises Aquazoo, in der RP.

fischerSanierung, Sparideen des Oberbürgermeisters und Träume für den Zoo nach der Wiedereröffnung. Lesen Sie hier das Interview mit Michael Fischer, Vorsitzender des Vorstands Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf, in der Rheinischen Post.

Foto: Anne Orthen, Rheinische Post