Zootier des Jahres: die bedrohte Scharnierschildkröte

bedrohte scharnierschildkroeteIhr Name ist Programm: die Scharnierschildkröte (Cuora), kann den vorderen und hinteren Teil ihres Panzers mit zwei Scharnieren nach oben klappen. So verschließt sie sich und schützt ihren Kopf und ihre Gliedmaßen. Dieser Schutzmechanismus verhilft ihr aber leider nicht zu einer sicheren Existenz. Denn die Sumpfschildkröte gilt als eine Delikatesse in Südostasien und ist wegen ihrer Schmackhaftigkeit zunehmend bedroht. Auch vermeintliche Medizin wird aus den scheuen Tieren hergestellt. Um auf die drohende Ausrottung dieser Art hinzuweisen, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) die Scharnierschildkröte nun zum Zootier des Jahres 2018 gewählt.  Im Aquazoo Löbbecke Museum kann man übrigens ihre nahe Verwandte, die Dreistreifen-Scharnierschildkröte (Cuora (trifasciata) cyclornata) bewundern. Eine Schönheit mit leuchtend gelber Kopfoberseite und dunklen Längsstreifen auf dem Rückenpanzer.

Bildquelle: wikimediacommons
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Tierfotografie – Gespür für den richtigen Augenblick

Iguana-iguana-(1-von-1)Jede Schuppe des Grünen Leguans (Iguana iguana) ist zu erkennen. Der Langnasen Doktorfisch (Naso brevirostris) präsentiert sich von seiner schönsten Seite und scheint stillzuhalten. Der Wüstenlaufkäfer (Anthia thoracica) schaut uns tief in die Augen.
Wahrhaft schöne Tierportraits sind im Fotoworkshop für Erwachsene am Aquazoo Löbbecke Museum entstanden. Fotograf Sebastian Lachmuth lässt uns heute an seinen Ergebnissen teilhaben. Er ist eigentlich auf Landschafts- und Architekturfotografie spezialisiert und hat sich nun erstmalig den Herausforderungen der Tierfotografie gestellt. Den Workshop-Leiter, Diplom-Biologe und Fotograf Patrick Appelhans, lobt er: „Er war sehr hilfsbereit.“ Auch das neue Institut gefällt ihm: „Der neu gestaltete Aquazoo ist gut gemacht. Gerade für Kinder sind viele neue Mitmach-Attraktionen zu finden. Natürlich müssen einige Becken noch anwachsen, gerade die Korallen brauchen noch Zeit.“
Genau. Wir sagen Herrn Lachmuth: Glückwunsch zu diesen gelungenen Fotos!
Und Ihnen: Machen Sie doch mit beim nächsten Workshop! Der wird sicher im Herbst stattfinden, wir sagen rechtzeitig Bescheid.

Wels-(1-von-1)Varanus-macraei-(1-von-1)Toxotes-blythii-(1-von-1)Seidenspinne-(1-von-1)Pterapogon-kauderni-(1-von-1)Phaeophilacris-bredoides-(1-von-1)Perca-fluviatilis-(1-von-1)Pantodon-buchholzi-(1-von-1)Naso-brevirostris-(1-von-1)Lygodactylus-Williamsi-(1-von-1)Ctenodactylus-gundi-(1-von-1)Anthia-thoracica-(1-von-1)

Fotos: Copyright Sebastian Lachmuth 

Die „Attitude“ stimmte: Tiere waren die Stars im Workshop Tierfotografie

aquazoo-fotoworkshop2aquazoo-fotoworkshop1Die quirligen Zwergmangusten oder die dynamischen Pinguine, Papageitaucher, Haie und Rochen beim Fotoworkshop im Aquazoo Löbbecke Museum vor die Linse zu bekommen, war schon eine kleine Herausforderung. Aber dank des Coachings des Diplom-Biologen und Fotografen Patrick Appelhans war schließlich jeder Workshop-Teilnehmer in der Lage, sein bestes Tierfoto zu schießen. Spaß gemacht hat es allemal. Wir freuen und schon auf den nächsten Event!
An alle Hobbyfotografen: Wer von unseren Besuchern stolz ist auf seine gelungenen Tierfotos aus dem Aquazoo, kann uns diese gerne zuschicken. Einfach per E-Mail an freunde@freundeskreis-aquazoo.de. Wir veröffentlichen dann eine Auswahl hier im Blog!

Fotos: Oliver Langel, Düsseldorf

 

Wertanlage? Der Null-Euro-Schein des Aquazoos.

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Ein besonderes Souvenir hat sich das Aquazoo Löbbecke Museum zur Eröffnung am 22.09.2017 ausgedacht: den Null-Euro-Schein. Dieser wird das Herz so machen Sammlers höher schlagen lassen, denn er ist auf genau 5.000 Exemplare limitiert.
Den Souvenirschein zieren Abbildungen von Vertretern der Tierarten im Zoo: ein Schwarzspitzenriffhai (Fische), ein Passionsblumenfalter (Wirbellose), eine Agakröte (Amphibien) und ein Krokodilkaiman (Reptilien). Erhältlich wird gute Stück nur an einem einzigen Ort sein: im Shop des Aquazoo Löbbecke Museums, Kaiserswerther Straße 380. Investieren muss man pro Schein drei Euro – wobei der Sammlerspaß natürlich unbezahlbar ist. Pro Person werden maximal 5 Scheine vergeben. Eine Vorbestellung oder ein Versand sind nicht möglich. Interessenten brauchen also ein bisschen Geduld – laut unserem Blog-Countdown sind es noch 21 Tage.

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Pinguin Viktor bekommt eine Patin

pinguine-aquazoo-loebbecke-museum-jaegerfeld-webSie lieben Leguane? Mögen Molche? Verehren Vogelspinnen? Bewundern Bartagamen? Und Sie möchten Ihren Favoriten gerne unterstützen? Dann haben wir die Idee für Sie: die Patenschaften des Aquazoo Löbbecke Museum. Neu daran ist, dass man Pate nicht nur für Tiere, sondern auch für Pflanzen und Exponate werden kann – so kommen z. B. auch die Liebhaber der Botanik auf ihre Kosten. Es macht Freude, das Wachsen und Gedeihen des Tieres oder der Pflanze zu beobachten. Gleichzeitig übernimmt jeder Pate ein Stück wohltuende Verantwortung für die Natur.

Diese Idee begeisterte auch Charlotte, die Tochter des Oberbürgermeisters Thomas Geisel. Sie übernahm heute im Beisein ihres Vaters die Patenschaft für den kleinen Brillenpinguin Viktor (Foto oben, zusammen mit seinen Artgenossen).

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Thomas Geisel: Es ist wirklich toll, dass Freunde des Aquazoos die Möglichkeit haben, eine Patenschaft zu übernehmen. Damit wird jeder Besuch im Aquazoo für den Paten zu einem besonderen Erlebnis, wenn er sein Paten-Tier oder seine Paten-Pflanze sieht und in der Entwicklung beobachten kann. Ich bin sicher, wir werden bei unserem nächsten Besuch wohl etwas mehr Zeit vor dem Pinguinbecken verbringen“.

Dr. Jochen Reiter, Direktor des Aquazoo Löbbecke Museum, erläutert: „Tierpatenschaften gab es vor der Sanierung schon, und an dieses Erfolgsmodell schließen wir natürlich an. (…) Auch in diesem Zusammenhang können wir unser Alleinstellungsmerkmal – Zoo und Naturkundemuseum in einem zu sein – ausspielen und auf diese Weise mehr Interesse für das Institut und seine Aufgaben wecken“.

Was kostet eine Patenschaft? Ab 75 Euro pro Jahr ist sie möglich – z. B. für einen Feuersalamader, einen Piranha oder einen Zwerghamster. Die Patenschaft eines Brillenpinguins kostet 300 Euro pro Jahr, die eines Australischen Süßwasserkrokodils schlägt mit 500 Euro pro Jahr zu Buche. Alle Beiträge fließen direkt in die Tier- oder Pflanzenpflege. Es gibt eine Urkunde und eine namentliche Erwähnung auf der Spenden- und Sponsorentafel, zudem einen jährlichen Patentag. Auch für Firmen ist eine Patenschaft interessant: ab 1.500 Euro pro Jahr werden die Unterstützer in nächster Nähe zu ihrem Schützling mit ihrem Namen oder Logo präsentiert. Wer darüber hinaus ein wirklich originelles und sinnvolles Geschenk sucht: Patenschaften kann man auch verschenken. Der nächste Geburtstag, Namenstag oder das nächste Jubiläum kommt bestimmt. Und Weihnachten ganz sicher auch.

Weitere Infos gibt es hier oder unter der Rufnummer 0211-899 61 57

Foto mit OB Thomas Geisel, Patin Charlotte Geisel und Dr. Jochen Reiter: Melanie Zanin

Unglaublicher Nacktmull

nacktmull_aquazoo_102324Schön sind sie wohl nach Ansicht der meisten Menschen nicht. Aber sie haben ungewöhnliche Fähigkeiten: Nacktmulle (Heterocephalus glaber) können minutenlang ohne Sauerstoff leben. Sie werden, gemessen an anderen Nagetieren, uralt. Sie spüren kaum Schmerzen. Sie erkranken nicht an Krebs. Sie staunen? Dann lesen Sie alles über den Nacktmull im aktuellen SPIEGEL-Artikel und auf Wikipedia. Übrigens: auch im wiedereröffneten Aquazoo wird es Nacktmulle geben! Noch ein Grund mehr, sich auf den 22. September zu freuen.

Sandra Honigs 2. Vorsitzende der Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha

Sandra_HonigsWieder einmal übernimmt der Aquazoo Verantwortung für den Schutz der Natur: Am vergangenen Wochenende trafen sich die Mitglieder der Artenschutzorganisation YAQU PACHA zur Jahreshauptversammlung im Tiergarten Nürnberg. Dabei wurde die stellvertretende Leiterin des Aquaoos, Sandra Honigs, zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Die 43-jährige Düsseldorferin hat eine besonders enge Beziehung zu Meeressäugetieren. „Seekühe haben es mir besonders angetan,“ erzählt sie. „Auf der Suche nach einer deutschen Organisation, die sich für deren Schutz engagiert, bin ich damals auf YAQU PACHA gestoßen“.
Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung. Sandra_Honigs_aquazoo_duesseldorf