Das macht Schule: Marie-Curie-Gymnasium und Aquazoo kooperieren

aquazoo-duesseldorf-marie-curie-gymnasiumbezirksbuergermeister-vivarium(von links) Daniela Wojtkiewicz, Dr. Elmar Finke, Dr. Joachim Reiter und Kerstin AbsDass das Aquazoo Löbbecke-Museum oft in Schulen unterwegs ist und Wissen über Tiere und Naturschutz vermittelt, ist wohl bekannt. Mit dem Düsseldorfer Marie-Curie-Gymnasium (MCG) steht das Institut aber seit Jahren in einem besonders regen und partnerschaftlichen Austausch. Denn das Gymnasium unterhält ein eigenes Vivarium. Dieses wurde jetzt noch durch ein großes Freigehege erweitert. Die Zusammenarbeit von Schule und Aquazoo wurde nun ganz offiziell per Unterschrift besiegelt. Die Unterzeichner: die Biologielehrerin Daniela Wojtkiewicz, der Leiter der Aquazoo-Bildungsabteilung, Dr. Elmar Finke, Aquazoo-Direktor Dr. Jochen Reiter sowie MCG-Schulleiterin Kerstin Abs. Die Initiatoren haben sich gemeinsam viel vorgenommen.

Ziele dieser Kooperation:

  • Schüler/-innen sollen die Tier- und Pflanzenwelt durch direkte Begegnung und Umgang näher kennenlernen und sich dafür engagieren
  • Schüler/-innen sollen an naturwissenschaftliche und praktische Arbeitsweisen herangeführt werden
  • Schüler/-innen dürfen auf vorhandene Ressourcen im Aquazoo zugreifen und diesen als Standort für ihre Arbeiten nutzen
  • Exkursionen, Treffen mit Experten, Lerntage, Tierpatenschaften, Nachzuchtprojekte u.v.m. sorgen für nachhaltige und praktische Wissensvermittlung und ergänzen den schulischen Unterricht

Der Aquazoo ist eben nicht nur ein Museum – hier wird Naturschutz auch gelebt.

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griechische-landschildkrote-vivariumFotos:
1. (v. links) Azra (12), Annika (12) und Luiza (14) mit Schulleiterin Kerstin Abs und Dr. Jochen Reiter, Direktor des Aquazoos
2. Auch Bezirksbürgermeister Karsten Kunert (vorne links) und Aquazoo-Freundeskreis-Vorstand Ingolf Rayermann (hinten rechts) erproben die neue Anlage. Mitte rechts die bei diesem Projekt federführende Biologielehrerin Daniela Wojtkiewicz
3. (v. links) Daniela Wojtkiewicz, Dr. Elmar Finke, Dr. Joachen Reiter und Kerstin Abs
4. Sogar ein Panther-Chamäleon gehört zum Tierbestand des Schulvivariums
5. Auch die Griechische Landschildkröte fühlt sich schon ganz zuhause im neuen Freigehege
Fotos: 1., 3., 4.: Dank an Ingo Lammert; 2., 5. Aquazoo

Eine Menge Kies für die Pinguine

aquazoo-duesseldorf-pinguin-gehege-kiesDie Pingiune im Aquazoo dürfen sich langsam wieder auf ein Zuhause freuen, denn auch ihre Anlage wird nun bezugsfertig gemacht. Dazu mussten 10 Zentimeter Kies als Bodengrund in die Anlage gebracht werden. Das kleine Problem dabei: Der Kies liegt im Erdgeschoss, der Eingang zur Anlage im Obergeschoss und der Boden des Becken wiederum im Erdgeschoss. Also musste der Kies erst hoch und dann wieder herunter befördert werden. Damit später auch die Wasserqualität stimmt, war der Kies vorher auch noch zu waschen! Das bedeutete vier Tage Knochenarbeit. Die Tierpflegerinnen und -pfleger am Aquazoo haben also in die Hände gespuckt und einen Wettbewerb daraus gemacht. Hier die ersten Plätze:
Alexander Tietz in der Kategorie Kies waschen mit 156 Säcken
Vincent Kleemann in der Kategorie Kies schieben mit 198 Säcken
Sebastian Scholl in der Kategorie Kies waschen und schieben mit 136 Säcken
Aleen Ortwig – Sonderpreis für den Transport der kompletten Ladung ins Obergeschoss!
Jeder der insgesamt 374 Säcke wog 25 Kilogramm, sodass insgesamt 9350 Kilogramm Kies bewegt und gewaschen wurde! Bravo, Jungs und Mädels!

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Bilder: Blick durch die Glasscheibe ins Pinguingehege | Kräftige Männer beim Kieswaschen

Wasser marsch!

Haibecken-Aquazoo-DuesseldorfDie meisten Terrarien des Aquazoos sind nun komplett eingerichtet und die Bewohner tummeln sich wieder darin. Anders die Meerwasseraquarien: Wegen der komplizierten Wasseraufbereitung und der aufwändigen Tiertransporte dauert es noch eine Weile, bis alle Anlagen in Betrieb und mit Tieren besetzt sind. Je nach Haltungsanspruch der Fische oder Korallen muss deren Aquarium mindestens 4 Wochen einlaufen, bevor es besetzt werden kann. Wie geschieht das? Zunächst wird nur Wasser eingefüllt, gegebenenfalls gemeinsam mit den ersten Einrichtungsgegenständen – Wurzeln, Gestein und Bodengrund. Einige Aquarien werden zudem regelrecht angeimpft, sodass sich die richtigen Mikroorganismen und Algen ansiedeln, die die Wasserqualität ausmachen. Dieser Prozess kann bei großen oder anspruchsvollen Aquarien mehr als 6 Wochen dauern. Erst wenn die chemischen und biologischen Voraussetzungen stimmen, können empfindliche Korallen, Barsche, Anemonen, Seeigel und Zylinderrosen einziehen. Wir sagen schon mal: herzlich willkommen.

Das Bild zeigt übrigens einen Ausschnitt aus dem Haibecken.

500 Millionen Jahre Naturgeschichte auf einen Blick? Bitteschön.

Stammbaumvitrine1Stammbaumvitrine2Zwar ist die neue Ausstellung „Natürliche Vielfalt durch Evolution“ im Aquazoo noch „top secret“.  Und außerdem noch gar nicht fertig. Aber so viel sei verraten: Am Eingang zur Themenausstellung wird es künftig eine spannende Übersicht der Pflanzen- und Tierstämme geben. Deren Entwicklung von Erdzeitalter zu Erdzeitalter wird anhand von einzigartigen Fossilien gezeigt. Ab dem 22. September erwarten Sie neben den quicklebendigen Zoobewohnern also auch 500 Millionen Jahre Naturgeschichte auf einen Blick! Aufgrund guter Beziehungen ist es uns immerhin gelungen, für Sie zwei Fotos der noch unfertigen Schautafeln zu machen. Demnächst mehr auf diesem Kanal.

Seepferdchen und Co. zurück in den Zoo

aquazoo-duesseldorf-seepferdchenIm Düsseldorfer Meerwasser tut sich was. Genauer gesagt, im Aquazoo Löbbecke-Museum. Denn nun ziehen endlich lang vermisste Tiere in ihre frisch gesäuberten und neu eingerichteten Meerwasser-Aquarien ein. Mit dabei und von Museumsdirektor Dr. Jochen Reiter heute für Sie fotografiert: das Langschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus guttulatus), die Blasenkoralle (Plerogyra) mit einigen Banggai-Kardinalbarschen (Pterapogon kauderni) und dem Roten Diadem-Seeigel (Astropyga radiata) sowie die Zylinderrose (Ceriantharia).
Es gibt dabei allerdings auch Herausforderungen zu meistern: Das exakte Mischungsverhältnis des Meerwassers ist äußerst wichtig für die Gesundheit der Tiere. Auch unerwünschtes Algenwachstum muss dringend verhindert werden. Die Lösung: algenfressende Fische und Krebse verrichten diese Arbeit und unterstützen so die Biologen und Tierpfleger am Aquazoo. In der Natur hat eben jeder seinen Platz.
Davon konnten sich heute auch Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und die Vertreter der Presse überzeugen. Bei einem Rundgang durch den Aquazoo gab es viele Einblicke, auch in den neuen Besucherbereich. Leider gibt es von diesem noch kein Foto, was unsere Neugier natürlich anstachelt. Lesen Sie auch die Pressemeldung der Stadt Düsseldorf.
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Ihre Stimme für den Aquazoo

aquazoo_rezensionenSeit kurzem ist das Aquazoo Löbbecke-Museum als Unternehmen bei Google bestätigt. Damit ist jetzt auch die Möglichkeit freigeschaltet worden, das Institut zu bewerten und zu rezensieren. Bisher haben dies erst zwei Menschen genutzt. Auch wenn der Zoo erst am 22.9.17 wiedereröffnet: Als Insider und Kenner des Instituts sie Sie herzlich eingeladen, hier den Aquazoo mit Sternchen zu bewerten und mit Ihren eigenen Texten und Fotos anderen Menschen eine Orientierung zu geben. Mitmachen kann jeder, der ein Google-Konto hat.
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Hechte und Steinbeißer zurück im Rhein

Gute Nachrichten haben dieser Tage Seltenheitswert. Nicht so im Freundeskreis Aquazoo Blog, Quell der guten Laune und Hort der Freude über die Wunder der Flora und Fauna. So gibt es heute wieder Erfreuliches über die gelungene Renaturierung des Rheins zu berichten, zum Beispiel an der Urdenbacher Kämpe, einem beliebten Ziel für Flaneure und Naturliebhaber. Im dort wieder natürlich laufenden Flussbett siedeln sich zahlreiche seltene Vögel und Pflanzen an. Was man vom Land aus nicht sieht: Im Altrhein tummeln sich Fische, die dort sehr lange Zeit nicht gesichtet wurden. Zur Freude der Forscher und Biologen sind Hechte, SchleienKarauschen und Steinbeißer in den Rhein zurückgekehrt. Sie können diese Nachricht bei der Rheinischen Post vertiefen.  Ein schönes Mai-Wochenende in der Natur!

Oben: schöne Schleie, unten: toller Hecht, beide im Rhein gesichtet.