Exklusives Pre-Opening des Freundeskreises – willkommen im neuen Aquazoo!

Wer ein Freund des Aquazoo Löbbecke Museum ist, genießt viele Vorteile: zum Beispiel einen exklusiven Rundgang durchs neu gestaltete Institut – einen Tag vor der offiziellen Eröffnung. Viele neugierige Tierfreunde strömten heute in den Düsseldorfer Nordpark, um die lang vermissten Lieblingstiere wieder zu sehen und die neu gestaltete Ausstellung zu bewundern. Und tatsächlich hat sich besonders hier viel getan – die Konzeption ist zeitgemäß und lädt an vielen Stellen zur Interaktion ein. Besonders Kinder wird das freuen, denn sie können ab jetzt richtig mitmachen und dabei spielerisch lernen: per Knopfdruck hier einen Film sehen, dort einen Versuch machen, hier durch ein Guckloch schauen und dort hinaufklettern. Große Freude herrschte beim Anblick der neuen Tiere, wie zum Beispiel der Brillenpinguin-Kolonie. Die kleinen Frackträger bewegten sich verspielt, neugierig und pfeilschnell unter Wasser. Die neuen Kuhnasenrochen hingegen zogen mit elegantem Flügelschlag souverän ihre Bahnen.

Michael Fischer, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises, und Aquazoo-Direktor Dr. Jochen Reiter begrüßten die zahlreichen Gäste und Ehrengäste aufs Herzlichste. Beide bedankten sich bei den Unterstützern und Förderern des Instituts für ihre Treue und Geduld. Dr. Jochen Reiter hob auch die enormen Leistungen seines Teams hervor, welches gerade auf den letzten Metern nochmals die Kräfte gebündelt und großartige Arbeit geleistet hatte. Die Freude und Erleichterung, dieses große Projekt nun gestemmt zu haben, war überall zu spüren. Die positive Resonanz der Besucher entschädigt sicher für manche Nachtschicht.

Das Aquazoo Löbbecke Museum hat nicht nur endlich seine Tiere wieder, sondern auch seine Tierfreunde. Morgen, Freitag, ab 12 Uhr, heißt es dann ganz offiziell: herzlich willkommen!


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500 Millionen Jahre Naturgeschichte auf einen Blick? Bitteschön.

Stammbaumvitrine1Stammbaumvitrine2Zwar ist die neue Ausstellung „Natürliche Vielfalt durch Evolution“ im Aquazoo noch „top secret“.  Und außerdem noch gar nicht fertig. Aber so viel sei verraten: Am Eingang zur Themenausstellung wird es künftig eine spannende Übersicht der Pflanzen- und Tierstämme geben. Deren Entwicklung von Erdzeitalter zu Erdzeitalter wird anhand von einzigartigen Fossilien gezeigt. Ab dem 22. September erwarten Sie neben den quicklebendigen Zoobewohnern also auch 500 Millionen Jahre Naturgeschichte auf einen Blick! Aufgrund guter Beziehungen ist es uns immerhin gelungen, für Sie zwei Fotos der noch unfertigen Schautafeln zu machen. Demnächst mehr auf diesem Kanal.

Exklusive Einladung für Sonntag, 2. April: Erleben Sie eine faszinierende künstlerische Unterwasserwelt!

ra%cc%88tselhafte-unterwassergewa%cc%88chse2Rätselhafte-Unterwassergewächse3.jpgDamit Ihnen, liebe Leser und Follower, die Zeit bis zur Wiedereröffnung am 22. September nicht gar zu lang wird, hat sich der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf einen exklusiven Event für Sie ausgedacht: Wir laden Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freunden dazu ein, am Sonntag, dem 2. April, eine faszinierende Unterwasserwelt außerhalb des Aquazoos zu erleben – die Rauminstallation der Künstlerin Lea Lenhart.

Tauchen Sie ein in eine fantasievolle Welt aus verwunschenen Geschöpfen und rätselhaft fluoreszierenden Objekten, die an Korallen, Anemonen, Quallen oder Algengewächse erinnern. Geschaffen wurden sie von der gebürtigen Schweizerin Lea Lenhart, Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf und ehemalige Meisterschülerin von Prof. Rissa. Lea Lenhart webt ihre Kunstwerke mit einer speziellen von ihr selbst entwickelten Technik aus vielen tausend Muranoglasperlen. So entstehen funkelnde Objekte, die teils auch mit Malerei versehen sind, und die bei Tageslicht, bei Nacht und im Schwarzlicht ihre Kraft auf unterschiedliche Weise entfalten. Hunderte dieser Objekte machen den Raum zum Gesamtkunstwerk und zu einem einzigartigen Genuss. „Meine Schaffenskraft findet ihren Antrieb in (…) der Sehnsucht nach vollkommener Schönheit, die dem Betrachter Herz und Geist erfüllt, so dass er einen Moment in der absoluten Gegenwart erlebt.”, so Lea Lenhart.
Der sinnliche Kunstgenuss wird abgerundet durch Kurzvorträge mit Gänsehaut-Faktor. Der Biologe und Pädagoge des Aquazoo Löbbecke Museums, Dr. Elmar Finke, weiß viel über die Faszination der Tiefsee und über skurrile Unterwasser-Lebewesen. Er weiht uns in das Phänomen der Biolumineszenz verschiedener Meeresbewohner ein. Getreu dem Motto des Aquazoos, „Staunen, Entdecken und Erleben“ gibt es an diesem Sonntag also auch natürliche Kunstwerke zu bewundern.

Am Sonntag, 2. April, finden vier Führungen statt: um 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr. Eine Anmeldung über diese E-Mail für eine der vier Führungen ist erforderlich: bilder@lealenhart.de
Bitte teilen Sie uns mit, um welche Uhrzeit Sie dabei sein möchten und mit wie vielen Personen sie kommen werden. Sie erhalten dann eine Anmeldungsbestätigung. 

Tagesadresse: Atelier Lea Lenhart, Kalkumer Straße 85, 40468 Düsseldorf 
Parken: Einige Parkplätze sind am Gebäude vorhanden, wir empfehlen jedoch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Die Haltestelle „Elsässer Straße“ der Straßenbahnlinie 707 ist nur ein paar Schritte entfernt.
Informationen zur Künstlerin: www.lealenhart.de

Der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf heißt Sie herzlich willkommen! Melden Sie sich gleich an!

atelier-februar-2017_7unterwasserwelt-lea-lenhart-bei-schwarzlichtunterwassergewa%cc%88chse-im-atelier-lea-lenhartEindrücke der Rauminstallation im Atelier von Lea Lenhart. Fotos: Lea Lenhart, Ulrike Jägerfeld

Tipp: Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen

wunderdernaturWir empfehlen die Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen, die soeben bis 30. November 2017 verlängert worden ist. Faszinierende Tierfotografien und -filme sind dort zu sehen. Sie zeugen von den vielfältigen Wundern dieser Erde, von der Intelligenz aller Lebewesen und vom Reichtum sozialer Beziehungen. Höhepunkt der Ausstellung ist die sich drehende Erde selbst. Im Durchmesser von 20 Metern schwebt sie im Luftraum des Gasometers. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Earth Observation Center haben die naturgetreue Animation in extrem hoher Auflösung geschaffen. Der Zuschauer betrachtet die Erdkugel wie ein Astronaut: liegend, fast schwebend, gebettet in eine weiche Kissenlandschaft, genießt er einen nahezu meditativen und unvergesslichen Moment.

Fischotter Nemo jetzt im Museum

Nemo und Dr. Gettmann

Nemo und Dr. Gettmann

Der wohl bekannteste Fischotter Deutschlands dürfte Nemo sein. Viele Freunde des Aquazoos haben das zahme Tier schon auf der Schulter getragen und sein dichtes Haarkleid gestreichelt – übrigens das dichteste im ganzen Tierreich. Nemo wurde von Dr. Wolfgang Gettmann, Direktor des Aquazoos a.D., aufgezogen und lebt bis heute in seinem Haus, wo er mit viel frischem Fisch gefüttert wird. Oft kommt der Fischotter in den Genuss, im Rhein zu schwimmen, denn Dr. Gettmann ist begeisterter Paddler. Nemo führt also ein glückliches Leben. Leider kann man das nicht über alle seine Artgenossen sagen. Denn der Mensch nahm dem Europäischen Fischotter (Lutra lutra) durch Flussregulierungen, Baumaßnahmen, Gewässerbelastung und übermäßige Bejagung lange Zeit den Lebensraum.
Die erste gute Nachricht: Im nördlichen Nordrhein-Westfalen haben die ersten Fischotter wieder Fuß gefasst, begünstigt durch Renaturierungen und Schutzmaßnahmen.
Die zweite gute Nachricht: Ab 30. Oktober 2015 bis 6. März 2016 widmet das Wilhelm-Fabry-Museum Hilden Nemo und seiner Verwandtschaft eine Ausstellung, die wir allen Freunden des Aquazoos empfehlen möchten. Sie erfahren Wissenswertes und Unterhaltsames über die Otterarten, ihre Anatomie, ihr Verhalten und wie Künstler sich ihnen genähert haben. Es werden u. a. gezeigt: eine Otterplastik von Josef Pallenberg, ein Riesenotterskelett (Leihgabe Zoo Dortmund), mehrere Otterarten als Dermoplastiken (Leihgaben Naturkundemuseum Münster), ein bisschen „Otterkitsch“ (s. Fotos) und natürlich fehlt auch ein echter Otterpelzmantel nicht in der Ausstellung. Dazu gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Wir sehen uns dann zur Eröffnung!

Eröffnung: Donnerstag, 29.10.2015, 20 Uhr
Ausstellung: 30. Oktober 2015 bis 6. März 2016
Wilhelm-Fabry-Museum, Benrather Straße 32a, 40721 Hilden, Tel. 0 21 03 -59 03
Eintritt: € 3,–, ermäßigt € 1,50
Informationen hier: Flyer Nemo und hier: http://www.wilhelm-fabry-museum.de/index.php/veranstaltungen02/event/104-der-otter-ist-ein-listig-und-bosshafftig-thier Riesenotter_Schaedelsalz_pfefferstreuer_otterotter_holzdose