Bunte Halsbandleguane ziehen in den Aquazoo ein


Sie sind gepunktet, gestreift und knallig bunt gefärbt. Nein, keine Ostereier, sondern Halsbandleguane (Crotaphytus collaris). Die Tiere sehen so aus, als wären sie mit einem Computerprogramm nachbearbeitet worden. Jedoch sind sie auch in ihrer natürlichen Umgebung, Oklahoma (USA), derartig bunt und auffällig gefärbt. Besonders die Männchen zeigen sich mit strahlend türkisfarbenem Körper und zitronengelbem Kopf. Punkte entlang des Rückens und am Schwanz sowie der namensgebende schwarze Streifen an Hals und Nacken komplettieren das farbenfrohe Erscheinungsbild der quirligen Echsen. Die Leguane sind Nachzuchten eines engagierten Züchters, der sich privat ganz der Haltung und Zucht mehrerer Halsbandleguanarten verschrieben hat. Das Aquazoo Löbbecke Museum wird sich zukünftig auch an privaten Zuchtinitiativen beteiligen, um so die Halsbandleguane weiter zu vermehren.

Unterwasserwelt bei Lea Lenhart wurde zum Ort der Begegnung

schwarzlicht_installation_lealenhart9Vergangenen Sonntag hatte der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf zur Führung durch eine künstlerische Unterwasserwelt eingeladen. Viele Tierfreunde und Kunstinteressierte strömten in das Atelier der Künstlerin Lea Lenhart, um ihre verwunschenen und farbenprächtigen Perlenobjekte zu erleben. Die Kunstwerke wurden als Rauminstallation präsentiert. Schon bei Tageslicht betrachtet bot sich dem Besucher ein Bild wie aus einer unbekannten Welt. In schillernden Farben und mit einer Vielzahl von Formen meinte man Unterwasserwesen zu erkennen. Waren dies etwa Seesterne? Quallen? Korallen? Als Lea Lenhart dann den Raum verdunkelte und die Objekte im Schwarzlicht leuchteten und strahlten, ging ein Raunen durch die Gruppe: welch zauberhafte Unterwasserwelt!
Dr. Elmar Finke, leitender Pädagoge am Aquazoo, zauberte auf seine Art: Er präsentierte faszinierende, teils noch gar nicht erforschte Unterwasserlebewesen, die gemeinsam eine besondere Eigenschaft haben: die Kraft, selbst zu leuchten. Das Fachwort dafür lautet Biolumineszenz. Besonders die anwesenden Kinder staunten nicht schlecht, als sie von einer Garnele erfuhren, die ihren Angreifern eine floureszierende, leuchtende Substanz entgegen schleudert, um sie zu blenden. Oder dass es meist Bakterien sind, die den Tieren durch eine chemische Reaktion zum Leuchten verhelfen. Wie viele Wesen tatsächlich in der Tiefsee leuchten und warum sie das tun, ist selbst Forschern noch nicht gänzlich bekannt.
Als die Sonne wieder in das Atelier schien, erlaubte Lea Lenhart den Besuchern noch einen Blick in das Allerheiligste: ihre Perlensammlung, untergebracht in riesigen Schubladen und nach Farben sortiert. Sie erklärte, wie ihre Objekte entstehen und wie viel Zeit und Geduld ihre Herstellung beansprucht. Interessant dabei: Die Künstlerin schuf alle Werke ohne Vorlage, sie schöpfte nur aus sich selbst heraus, und entdeckte erst später Ähnlichkeiten zwischen ihren Kunstwerken und den Lebewesen aus den Tiefen der Meere.
Die Kunstfreunde und Freunde des Aquazoos waren begeistert, unter den Gästen auch Zoodirektor Dr. Jochen Reiter zu begegnen, der nochmals bekräftigte, dass der Wiedereröffnungstermin, der 22. September 2017, einfach ein „Muss“ ist, und man bis dahin alle Kräfte noch einmal mobilisieren wolle. Auch der Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises gab sich die Ehre: Michael Fischer schaute nebst Gattin vorbei und genoss die Ausstellung.
Es war uns eine Freude, einige Mitglieder des Freundeskreises sowie Leser und Follower des Blogs persönlich kennen zu lernen. Manche waren extra von weit her angereist. Dafür noch einmal herzlichen Dank. Bitte empfehlen Sie den Blog auch Ihren Freunden.

Dank auch an Martin Blum für die Fotos.

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Sandra Honigs 2. Vorsitzende der Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha

Sandra_HonigsWieder einmal übernimmt der Aquazoo Verantwortung für den Schutz der Natur: Am vergangenen Wochenende trafen sich die Mitglieder der Artenschutzorganisation YAQU PACHA zur Jahreshauptversammlung im Tiergarten Nürnberg. Dabei wurde die stellvertretende Leiterin des Aquaoos, Sandra Honigs, zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Die 43-jährige Düsseldorferin hat eine besonders enge Beziehung zu Meeressäugetieren. „Seekühe haben es mir besonders angetan,“ erzählt sie. „Auf der Suche nach einer deutschen Organisation, die sich für deren Schutz engagiert, bin ich damals auf YAQU PACHA gestoßen“.
Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung. Sandra_Honigs_aquazoo_duesseldorf

Wir müssen mal über Geld reden.

brillenpinguinSie haben es sicher schon gehört: Die Sanierung des Aquazoo Löbbecke Museums wird mehr Geld kosten, als zu Anfang errechnet. Der Stadtrat hatte 2013 ein Budget von 12.880.000 Euro beschlossen – darin enthalten die Zuwendung des Freundeskreises Aquazoo, Gesellschaft der Zoofreunde e.V., in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Warum die Arbeiten nun doch teurer wurden, erläutert die Stadt Düsseldorf detailliert hier auf ihrer Seite – dem geneigten Leser zur Kenntnis. Dem Brillenpinguin ist das alles egal, er freut sich auf sein neues Gehege.

Große Freude: Nachzucht bei den Krustenechsen!

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Dürfen wir vorstellen: diese Krustenechse ist die jüngste Bewohnerin des Aquazoos.

Unser Krustenechsenpärchen ist nun acht Jahre alt und gerade Eltern geworden. Im zarten Alter von vier Monaten kamen die beiden vom Zoo Amsterdam nach Düsseldorf. Die Geschlechtsreife erreichen Krustenechsen mit etwa 2,5 Jahren. Die Weibchen graben eine Kuhle, in die sie zwei bis 22 Eier ablegen. Nach 154 bis 226 Tagen schlüpfen die jungen Krustenechsen. So auch, völlig unerwartet, am Karnevalswochenende im Aquazoo. Bei der morgendlichen Zählung war es plötzlich eine Krustenechse mehr. Aufgrund der dämmerungs- und nachtaktiven Lebensweise der Krustenechsen war die Eiablage nicht aufgefallen. Umso überraschter war das Team, dass im Terrarium sowohl die Inkubation, als auch der Schlupf geklappt haben. Das Jungtier ist 20 cm lang und hat bereits seine erste Mahlzeit zu sich genommen. Krustenechsen fressen kleine Säugetiere, Vögel, Reptilien sowie Wirbellose und manchmal sogar Früchte.
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Parade des Aquazoos am Rosenmontag war ein tierischer Erfolg

img_1685Helau again! Die Aquazoo Fußtruppe war ein Erfolg und sorgte für extra Farbe im Rosenmontagszug. Es defilierten: schillernde Quallen, quietschgrüne Frösche, befrackte Pinguine (wer genau hinsieht, erkennt Freundeskreis Vorstand Michael Fischer), schwarz-rote Marienkäfer, schrille Kraken und allen voran Aquazoo-Direktor Dr. Jochen Reiter und stellvertretende Leiterin Sandra Honigs als charmante Schnecken. Dazu ein Banner, welches auf das Datum der Wiedereröffnung hinwies: 22.09.2017. Die Vorfreude auf diesen Tag war überall zu spüren, sowohl im Zug als auch im Publikum. Samentütchen, Anti-Stress-Bälle, Tulpen und Süßigkeiten wurden unters jecke Volk geworfen. Auch die drei Gewinner-Bälle. Wir sind gespannt, wann sich die Gewinner melden!

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Exklusive Einladung für Sonntag, 2. April: Erleben Sie eine faszinierende künstlerische Unterwasserwelt!

ra%cc%88tselhafte-unterwassergewa%cc%88chse2Rätselhafte-Unterwassergewächse3.jpgDamit Ihnen, liebe Leser und Follower, die Zeit bis zur Wiedereröffnung am 22. September nicht gar zu lang wird, hat sich der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf einen exklusiven Event für Sie ausgedacht: Wir laden Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freunden dazu ein, am Sonntag, dem 2. April, eine faszinierende Unterwasserwelt außerhalb des Aquazoos zu erleben – die Rauminstallation der Künstlerin Lea Lenhart.

Tauchen Sie ein in eine fantasievolle Welt aus verwunschenen Geschöpfen und rätselhaft fluoreszierenden Objekten, die an Korallen, Anemonen, Quallen oder Algengewächse erinnern. Geschaffen wurden sie von der gebürtigen Schweizerin Lea Lenhart, Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf und ehemalige Meisterschülerin von Prof. Rissa. Lea Lenhart webt ihre Kunstwerke mit einer speziellen von ihr selbst entwickelten Technik aus vielen tausend Muranoglasperlen. So entstehen funkelnde Objekte, die teils auch mit Malerei versehen sind, und die bei Tageslicht, bei Nacht und im Schwarzlicht ihre Kraft auf unterschiedliche Weise entfalten. Hunderte dieser Objekte machen den Raum zum Gesamtkunstwerk und zu einem einzigartigen Genuss. „Meine Schaffenskraft findet ihren Antrieb in (…) der Sehnsucht nach vollkommener Schönheit, die dem Betrachter Herz und Geist erfüllt, so dass er einen Moment in der absoluten Gegenwart erlebt.”, so Lea Lenhart.
Der sinnliche Kunstgenuss wird abgerundet durch Kurzvorträge mit Gänsehaut-Faktor. Der Biologe und Pädagoge des Aquazoo Löbbecke Museums, Dr. Elmar Finke, weiß viel über die Faszination der Tiefsee und über skurrile Unterwasser-Lebewesen. Er weiht uns in das Phänomen der Biolumineszenz verschiedener Meeresbewohner ein. Getreu dem Motto des Aquazoos, „Staunen, Entdecken und Erleben“ gibt es an diesem Sonntag also auch natürliche Kunstwerke zu bewundern.

Am Sonntag, 2. April, finden vier Führungen statt: um 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr. Eine Anmeldung über diese E-Mail für eine der vier Führungen ist erforderlich: bilder@lealenhart.de
Bitte teilen Sie uns mit, um welche Uhrzeit Sie dabei sein möchten und mit wie vielen Personen sie kommen werden. Sie erhalten dann eine Anmeldungsbestätigung. 

Tagesadresse: Atelier Lea Lenhart, Kalkumer Straße 85, 40468 Düsseldorf 
Parken: Einige Parkplätze sind am Gebäude vorhanden, wir empfehlen jedoch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Die Haltestelle „Elsässer Straße“ der Straßenbahnlinie 707 ist nur ein paar Schritte entfernt.
Informationen zur Künstlerin: www.lealenhart.de

Der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf heißt Sie herzlich willkommen! Melden Sie sich gleich an!

atelier-februar-2017_7unterwasserwelt-lea-lenhart-bei-schwarzlichtunterwassergewa%cc%88chse-im-atelier-lea-lenhartEindrücke der Rauminstallation im Atelier von Lea Lenhart. Fotos: Lea Lenhart, Ulrike Jägerfeld