Seepferdchen, Fabelwesen des Meeres

Das Seepferchen (Hippocampus) – so schön und so gefährdet

Seepferdchen sind sehr ungewöhnliche Knochenfische. Ihr Kopf erinnert an ein edles Ross. Statt einer Schwanzflosse besitzen sie einen affenähnlichen Greifschwanz. Dazu haben sie noch einen känguruartigen Beutel. Verwandt sind sie mit den Seenadeln. Ein wenig wirken sie wie wundersame Wesen, nicht von dieser Welt. Der Mensch dichtete ihnen daher schon immer besondere Heilkräfte an. In der griechischen Mythologie waren Seepferdchen die Nachfahren jener Rösser, die Poseidons Streitwagen zogen. Auch der wissenschaftliche Name Hippocampus spiegelt ihr eigenartiges Aussehen wider, denn er bedeutet Pferderaupe.
Nicht nur ihre Erscheinung, auch die Fortpflanzung dieser kleinen Fische ist einzigartig: Weiterlesen

Knalliger Farbschocker: die Gelbbauchunke

Oben graue Maus, unten in Leuchtfarbe: die Gelbbauchunke (Bombina variegata). Hier zur Demonstration auf den Rücken gedreht. Foto: Christian Fischer (danke)

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT – mit Unterstützung von NABU und BUND) hat die Gelbbauchunke zum Lurch des Jahres 2014 ernannt. So will man vor allem auf den massiven Verlust ihrer Lebensräume und die Gefährdung der Art aufmerksam machen. Betrachtet man das ca. 5 cm kleine Tier von oben, fällt die Gelbbauchunke durch die dezent graubraune Rückenfärbung nicht gerade ins Auge – erst durch ihren individuell leuchtend gelb-schwarz gemusterten Bauch wird sie zur auffälligen Gestalt. Da in der Natur fast nichts ohne Sinn geschieht, Weiterlesen