Willkommen im Freundeskreis-Vorstand, Ingolf Rayermann!

Ingolf-Rayermann-webDürfen wir vorstellen: Ingolf Rayermann ist neues Vorstandsmitglied im Verein Freundeskreis Löbbecke-Museum und Aquazoo – Gesellschaft der Zoofreunde e. V.
Nach 26 Jahren Einsatz für den Verein hatte Aquazoo Verwaltungschef Wolfgang Schmidt darum gebeten, von einer Wiederwahl in den Vorstand abzusehen.
Wir bedanken uns bei Wolfgang Schmidt für sein langjähriges Engagement
und heißen Ingolf Rayermnn sehr herzlich willkommen.
Hier die Pressemeldung.

Unterwasserwelt bei Lea Lenhart wurde zum Ort der Begegnung

schwarzlicht_installation_lealenhart9Vergangenen Sonntag hatte der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf zur Führung durch eine künstlerische Unterwasserwelt eingeladen. Viele Tierfreunde und Kunstinteressierte strömten in das Atelier der Künstlerin Lea Lenhart, um ihre verwunschenen und farbenprächtigen Perlenobjekte zu erleben. Die Kunstwerke wurden als Rauminstallation präsentiert. Schon bei Tageslicht betrachtet bot sich dem Besucher ein Bild wie aus einer unbekannten Welt. In schillernden Farben und mit einer Vielzahl von Formen meinte man Unterwasserwesen zu erkennen. Waren dies etwa Seesterne? Quallen? Korallen? Als Lea Lenhart dann den Raum verdunkelte und die Objekte im Schwarzlicht leuchteten und strahlten, ging ein Raunen durch die Gruppe: welch zauberhafte Unterwasserwelt!
Dr. Elmar Finke, leitender Pädagoge am Aquazoo, zauberte auf seine Art: Er präsentierte faszinierende, teils noch gar nicht erforschte Unterwasserlebewesen, die gemeinsam eine besondere Eigenschaft haben: die Kraft, selbst zu leuchten. Das Fachwort dafür lautet Biolumineszenz. Besonders die anwesenden Kinder staunten nicht schlecht, als sie von einer Garnele erfuhren, die ihren Angreifern eine floureszierende, leuchtende Substanz entgegen schleudert, um sie zu blenden. Oder dass es meist Bakterien sind, die den Tieren durch eine chemische Reaktion zum Leuchten verhelfen. Wie viele Wesen tatsächlich in der Tiefsee leuchten und warum sie das tun, ist selbst Forschern noch nicht gänzlich bekannt.
Als die Sonne wieder in das Atelier schien, erlaubte Lea Lenhart den Besuchern noch einen Blick in das Allerheiligste: ihre Perlensammlung, untergebracht in riesigen Schubladen und nach Farben sortiert. Sie erklärte, wie ihre Objekte entstehen und wie viel Zeit und Geduld ihre Herstellung beansprucht. Interessant dabei: Die Künstlerin schuf alle Werke ohne Vorlage, sie schöpfte nur aus sich selbst heraus, und entdeckte erst später Ähnlichkeiten zwischen ihren Kunstwerken und den Lebewesen aus den Tiefen der Meere.
Die Kunstfreunde und Freunde des Aquazoos waren begeistert, unter den Gästen auch Zoodirektor Dr. Jochen Reiter zu begegnen, der nochmals bekräftigte, dass der Wiedereröffnungstermin, der 22. September 2017, einfach ein „Muss“ ist, und man bis dahin alle Kräfte noch einmal mobilisieren wolle. Auch der Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises gab sich die Ehre: Michael Fischer schaute nebst Gattin vorbei und genoss die Ausstellung.
Es war uns eine Freude, einige Mitglieder des Freundeskreises sowie Leser und Follower des Blogs persönlich kennen zu lernen. Manche waren extra von weit her angereist. Dafür noch einmal herzlichen Dank. Bitte empfehlen Sie den Blog auch Ihren Freunden.

Dank auch an Martin Blum für die Fotos.

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Wir müssen mal über Geld reden.

brillenpinguinSie haben es sicher schon gehört: Die Sanierung des Aquazoo Löbbecke Museums wird mehr Geld kosten, als zu Anfang errechnet. Der Stadtrat hatte 2013 ein Budget von 12.880.000 Euro beschlossen – darin enthalten die Zuwendung des Freundeskreises Aquazoo, Gesellschaft der Zoofreunde e.V., in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Warum die Arbeiten nun doch teurer wurden, erläutert die Stadt Düsseldorf detailliert hier auf ihrer Seite – dem geneigten Leser zur Kenntnis. Dem Brillenpinguin ist das alles egal, er freut sich auf sein neues Gehege.

Konzert-Tipp: Wie klingt die Orgelkoralle?

9859215504_64663d2177_bAm Sonntag, dem 6.11.2016 um 16 Uhr findet in der Düsseldorfer Dominikaner-Kirche St. Andreas ein ungewöhnliches Konzert statt: „Wasserklänge aus dem Aquarium“. Das Publikum wird unter anderem „Aquarium, neun Orgelstücke“ hören und dabei erleben, wie der Komponist Andreas Willscher die Quappe, die Seegurke, den Knurrhahn und die Orgelkoralle interpretiert. Des weiteren gibt es Musik von Alfred Jethro Silver, Frederick Delius, Heinrich Hofmann und Georg Friedrich Händel. Heinz Terbuyken, ehemaliger Kantor und bekannter Organist, spielt ein Programm für die ganze Familie. Das Konzert findet in Kooperation mit dem Freundeskreis Aquazoo statt.

Heinz Terbuyken (Orgel)
So 6.11.2016, 16.00 Uhr, St. Andreas, Andreasstraße 27 (Altstadt), Düsseldorf
Eintritt frei, Spenden erbeten
Weitere Informationen hier.

Sommer, Sonne, Superjazz

Über 100 Gäste kamen am Freitag Abend bei lauem Sommerwetter ins Café am Nordpark. Der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf hatte seine Mitglieder zum Sommerfest eingeladen. Vorstandsvorsitzender Michael Fischer hieß die Gäste charmant willkommen und kündigte an, was sie erwarten durften: das Team der Zoopädagogik um Dr. Elmar Finke präsentierte ausgewählte Stücke aus der Sammlung des Aquazoos. Mit Ammoniten und ausgestopften Pinguinen konnten die Besucher auf Tuchfühlung gehen. Sandra Honigs, kommissarische Leiterin des Instituts, hatte einen Film vorbereitet, der die Mitglieder des Freundeskreises über denn Stand der Sanierungsarbeiten informierte und aktuelle Einblicke in die Baustelle gab. Tobias Lauterbach vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Düsseldorf machte Führungen durch den Nordpark, bei denen man Hochinteressantes zur Geschichte des Parks erfuhr. Köstlichkeiten vom Grill und kühles Altbier passten zur sommerlichen Stimmung. A propos Stimmung: Musikalisch gestaltet wurde der Abend von der Band Superjazz, die den harten Kern der Gäste am späten Abend zum Singen und Tanzen animierte. Ein gelungenes Fest mit viel positiver Resonanz, das hoffentlich wiederholt werden wird. An den geneigten Leser, der noch nicht Mitglied im Freundeskreis ist: Treten Sie doch ein, dann sind Sie nächstes Jahr mit dabei! Wir würden uns freuen. Aquazoo 009P1030314Aquazoo 012

v.o.n.u.: Sommerstimmung im Nordpark | Natur trifft Technik | Tobias Lauterbach vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt führt durch den Nordpark | Der Vorstand des Freundeskreises bedankt sich bei Tobias Lauterbach für sein Engagement | Superjazz macht Superstimmung | Fotos: Freundeskreis Aquazoo und Volkmar Zoll

Willkommen im Freundeskreis: Peter Schlaghecke, Vorstandsmitglied


Naturfreund und Südamerika-Fan Peter Schlaghecke engagiert sich für den Aquazoo.

Herr Schlaghecke, Sie sind seit Juni Mitglied im Vorstand des Freundeskreises Aquazoo. Sie mögen also Tiere?
O ja! Wir haben selbst Vögel zuhause, zwei Australische Königssittiche. Meine Frau und ich sind beide berufstätig, daher haben wir momentan keine weiteren Haustiere, das verschieben wir auf später, wenn wir mehr Zeit haben. Meine Tierliebe begann, als ich in der Grunerstraße aufwuchs – ganz in der Nähe des alten Aquazoo-Bunkers. Den Aquazoo habe ich sehr oft besucht und bin seither von Aquarien begeistert. Seit meiner Kindheit habe ich durch das Ferienhaus meiner Eltern eine Bindung in die Niederlande. Später habe ich 27 Jahre dort gelebt und zeitweise dort das Privatkunden-Geschäft der Deutschen Bank geleitet. Auf eigenen Wunsch bin ich danach wieder zurück nach Düsseldorf gekommen. In den Niederlanden habe ich ganz klein mit einem Aquarium angefangen und es dann immer weiter vergrößert, bis ich ein Südamerikabecken mit Schwarzwasser hatte. Darin lebten tropische Diskusfische. Sie sind flach, handtellergroß, bläulich gemasert und wunderschön. Sie brauchen aber viel Ruhe und sind recht empfindlich.

Waren Sie mal in den Tropen?
Ich war schon mal im Amazonas-Regenwald, in dem Naturschutzgebiet Cuyabeno in Ecuador, gefühlt so groß wie Nordrhein-Westfalen und mit nur sehr wenigen Besuchern pro Jahr. Dort hatte ich beim Schwimmen ein unvergessliches Erlebnis: ich habe die seltenen rosa Delfine gesehen.

Was motiviert Sie zu Ihrem ehrenamtlichen Engagement?
Es ist vor allem der Spaß am Aquazoo. Ich war auch früher schon ehrenamtlich tätig, aber eher im Sport. Natürlich engagiere ich mich auch innerhalb der Deutschen Bank, zum Beispiel im Rahmen von sogenannten Social Day‘s. Hier suchen wir uns immer ein Thema, Menschen zu helfen. Wir haben zum Beispiel ein Seniorenheim auf einen Ausflug begleitet und organisieren für krebskranke Kinder einen Spieletag im Freizeitpark Niederheid.

Welches Lieblingstier haben Sie im Aquazoo?
Ganz klar den Diskusfisch! Auch die beiden Panoramabecken mit Salzwasser- und Süßwassertieren faszinieren mich. Und alles was mit Südamerika zu tun hat.

Hatten Sie schon ein beeindruckendes Erlebnis mit Mensch oder Tier im Aquazoo?
Dafür bin ich noch nicht lange genug dabei, das kommt sicher noch.

Dann empfehle ich Ihnen die Führung hinter den Kulissen!
Ja, ich weiß, dass es viele Möglichkeiten gibt. Geburtstage im Aquazoo werden angeboten und der Aquazoo geht ja auch außer Haus, mit „Natur zu Besuch“. Ein ähnliches Angebot eines holländischen Zoos haben wir früher schon genutzt. Ich weiß, was das bei Kindern bewegt, wenn sie mit der Natur in Berührung kommen.

Sie sind Bankkaufmann und leiten die Deutsche Bank an der Kö. Sie können also gut mit Geld umgehen?
Ich glaube ja, sonst kann man den Job wohl nicht machen. Seit 1980 habe ich den Job von der Pike auf gelernt, angefangen habe ich in Viersen.

Apropos Geld: Der Freundeskreis investiert eine große Summe in die Sanierung, was wird damit genau gemacht?
Wir beteiligen uns mit 1,8 Millionen Euro an der Sanierung. Dieser Betrag wird zum einen für die aufwendigere Gestaltung der großen Aquarien und Gehege (Haifischbecken und Pinguinanlage) und zum anderen wesentlich in die Präsentation gesteckt. Dadurch können wir ein wesentlich besseres Gesamtbild des Hauses erreichen.

Was lieben Sie an Ihrem Job am meisten?
Den Umgang mit Menschen. Im direkten Kundenkontakt und mit meinen Mitarbeitern. Viel Spaß macht es mir, mit den Mitarbeitern Projekte zu besprechen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und auch mal schwierige Situationen zu meistern. 35 Jahre Erfahrung helfen da. Ansonsten suche ich mir gerne die Nischen aus, wo nicht alles so geregelt ist und wo es etwas zu entwickeln gibt – da lebe ich auf.

Sie waren kürzlich vor Ort, wie sieht es derzeit am Aquazoo aus?
Ich war nicht drin – nur im Café am Park – ich kenne also nur die Fotos, die auf der Mitglieder-Jahresversammlung gezeigt wurden. Der Bau nimmt so langsam wieder Form an, jetzt, wo die ersten Bewohner zurückkommen. Beim Sommerfest am 11. September werden wir auf jeden Fall aktuelle Bilder aus dem Aquazoo zeigen!

Hätten Sie alles Geld der Welt: was würden Sie dem Aquazoo gerne spendieren?
Eine richtig große Tropenhalle mit Unterwassertunnel. Ich war kürzlich in Valencia im Oceanogràfic, das war wirklich beeindruckend. Auch der Burgers Zoo bei Arnheim ist toll mit seiner Wasserwelt. Leider würde eine Erweiterung des Aquazoos bestimmt im achtstelligen Bereich liegen. Das Geld hat derzeit leider weder die Stadt, noch der Freundeskreis. Nach der Eröffnung stehen sicher weitere Maßnahmen an; d. h. wir werden auch nach der Eröffnung überlegen, wie wir denn in einigen Jahren den nächsten Schritt zur Verbesserung unseres Hauses gestalten und finanzieren können.

Liegt Ihnen noch etwas am Herzen?
Eine Herausforderung ist Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung, insbesondere um unsere Jugend zu erreichen. Unsere Follower halten sich bisher noch in Grenzen – da muss mehr gemacht und mehr geworben werden.

Danke für das angenehme Gespräch.

 

Termine, Termine

Liebe Freunde des Aquazoos.
Hier zwei Terminankündigungen zum Vormerken:
Am Mittwoch, 17. Juni, um 19 Uhr findet die Mitgliederversammlung des Freundeskreises Aquazoo im Café im Nordpark statt.
Am Freitag, 11. September, um 16 Uhr feiern wir das Sommerfest des Freundeskreises Aquazoo mit faunistischen Führungen durch den Nordpark – Treffpunkt ebenfalls im Café im Nordpark.
Wir freuen uns.