So geht der Ticket-Vorverkauf

Alles was man zum Ticket-Vorverkauf wissen muss, erklärt dieses Video.
Jetzt Tickets sichern und die Vorfreude genießen:
https://www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum 
Wir sehen uns am 22. September. Bis dahin allen eine gute Zeit.

Aquazoo Löbbecke-Museum – Eröffnung im Nordpark 1987

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Nein, Sie haben NICHT die Wiedereröffnung verpasst. Die ist am 22. September 2017. Mit diesem Foto machen wir eine kleine Zeitreise. Wir schreiben das Jahr 1987, den 10. Juli, heute vor 30 Jahren. Autos haben noch echte Stoßstangen und die Menschen tragen Schulterpolster. Das Aquazoo Löbbecke-Museum eröffnet in neuer Location im Nordpark. Doch wie kam es eigentlich dahin?
Im 19. Jahrhundert baute der Apotheker Theodor Löbbecke ein bedeutendes Privatmuseum der Naturkunde auf. Nach seinem Tod 1901 übergab seine Witwe die Sammlung der Stadt Düsseldorf. So entstand 1904 das Löbbecke-Museum, welches in der Reuterkaserne am Rheinufer untergebracht war. 1876 eröffnete dann der Düsseldorfer Zoo. Im Jahr 1930 zogen Löbbecke-Museum und Zoo unter ein Dach. Dann brach der Zweite Weltkrieg aus. Im Bombenhagel des Jahres 1944 wurden Zoo und Museum zerstört. Die gerettete Sammlung wurde 1947 provisorisch in einem Hochbunker gegenüber dem alten Zoogelände wiedereröffnet. 1948 wurde sie durch ein Aquarium erweitert und verband sich schließlich mit dem Löbbecke-Museum. 1987 folgte der Umzug in das Gebäude am Nordpark. Am 22. September öffnet der Aquazoo wieder seine Tore. Wir freuen uns auf ein großes Eröffnungsfest.


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Eine erste Unterbringung fand das städtische Löbbecke Museum in der Reuterkaserne am Rheinufer, nahe der Kunstakademie.
duesseldorf-zoologischer-gartenEhemaliger Zoo am Brehmplatz
duesseldorf-hochbunker-Insekten-ausstellung-1967Blick in die Insektenausstellung im Museumsbunker (1967)

Suchbild mit Butt

Meister der Tarnung – in diesem Bild haben wir einen Plattfisch versteckt. Quelle: Wikipedia (Min’s, CC BY-SA 3.0)

Plattfische faszinieren uns, denn sie sind Meister der Tarnung. Meist liegen sie ganz flach auf dem Meeresgrund, wie dieser Weitaugenbutt (Bothus podas). Erstaunlich ist seine Fähigkeit zur Farbanpassung, die ihn nahezu unsichtbar macht. Denn oft bedecken sich Plattfische zusätzlich mit Sediment und verschmelzen so förmlich mit der Umgebung. Damit sie dennoch den Überblick behalten, stehen die Augen vom Körper ab. Da Plattfische auf einer Körperseite liegen, müsste eigentlich ein Auge im Sediment verschwinden. Es gehört jedoch zu den kuriosen Geschichten der Natur, dass bei Plattfischen ein Auge im Laufe der Entwicklung auf die oben liegende Körperseite wandert. Beim Weitaugenbutt stehen die Augen ungewöhnlich weit auseinander, was ihm seinen Namen beschert hat. Er gehört mit max. 45 cm Körperlänge zu den kleineren Plattfischen. Als die Bestände in den Meeren noch nicht so stark befischt wurden, gab es verwandte Heilbutte mit einer Länge von bis zu drei Meter und 400 kg! Weitaugenbutte leben übrigens im Mittelmeer und angrenzenden Atlantik – und bald auch im Aquazoo/Löbbecke Museum.

Auge in Auge: zwei Plattfische. Quelle: Wikipedia (Marrabbio2, CC BY-SA 3.0)