Morgen, 22. September 2017: die große Wiedereröffnung kann starten

Morgen ist es endlich soweit: Das Aquazoo Löbbecke Museum eröffnet wieder. Wir freuen uns auf ein saniertes und modernisiertes Institut mit 6.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche, 140 Aquarien, Terrarien und Großanlagen mit rund 560 Tierarten. Schauen Sie am kommenden Eröffnungswochenende mit Ihren Freunden und der Familie vorbei und feiern Sie mit uns und den Pinguinen, Bartagamen, Gundis, Kuhnasenrochen, Vogelspinnen, Laubfröschen, Doktorfischen … Sogar das Wetter soll ja mitspielen. 

Brillenpinguine fühlen sich pudelwohl

Die Brillenpinguine (Spheniscus demersus) im Aquazoo Löbbecke Museum haben sich in ihrem Gehege gut eingelebt und fühlen sich wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser – obwohl sie Vögel sind. Die Tiere können zwar nicht fliegen, dafür aber hervorragend schwimmen und tauchen. Die Pinguine sind ausgesprochen neugierig und tauchen sofort heran, wenn sich auf der anderen Seite der Unterwasserscheibe etwas tut, sich zum Beispiel eine Fotografin mit Kamera zeigt. Die energiegeladenen Tiere versprühen eine gute Laune, von der man sich gerne anstecken lässt. Brillenpinguine leben im küstennahen Afrika und sind auch die einzige Pinguinart auf dem afrikanischen Kontinent. Sie werden bis zu 70 cm groß und bis zu 3 kg schwer, erreichen ein Alter von bis zu 20 Jahren. Die Weibchen legen jährlich zwei Eier, die von beiden Eltern ca. 40 Tage lang abwechselnd bebrütet werden. Der Nachwuchs ist nach ca. 85 Tagen flügge und hat sich vom Daunenkleid zum Alterskleid gemausert. Der Bestand der Brillenpinguine ist dramatisch gefährdet – sie stehen daher unter strengem Naturschutz. In Zoos, wie auch dem Aquazoo Löbbecke Museum, werden die dortigen Populationen in einem internationalen Zuchtprogramm koordiniert.

Eine Menge Kies für die Pinguine

aquazoo-duesseldorf-pinguin-gehege-kiesDie Pingiune im Aquazoo dürfen sich langsam wieder auf ein Zuhause freuen, denn auch ihre Anlage wird nun bezugsfertig gemacht. Dazu mussten 10 Zentimeter Kies als Bodengrund in die Anlage gebracht werden. Das kleine Problem dabei: Der Kies liegt im Erdgeschoss, der Eingang zur Anlage im Obergeschoss und der Boden des Becken wiederum im Erdgeschoss. Also musste der Kies erst hoch und dann wieder herunter befördert werden. Damit später auch die Wasserqualität stimmt, war der Kies vorher auch noch zu waschen! Das bedeutete vier Tage Knochenarbeit. Die Tierpflegerinnen und -pfleger am Aquazoo haben also in die Hände gespuckt und einen Wettbewerb daraus gemacht. Hier die ersten Plätze:
Alexander Tietz in der Kategorie Kies waschen mit 156 Säcken
Vincent Kleemann in der Kategorie Kies schieben mit 198 Säcken
Sebastian Scholl in der Kategorie Kies waschen und schieben mit 136 Säcken
Aleen Ortwig – Sonderpreis für den Transport der kompletten Ladung ins Obergeschoss!
Jeder der insgesamt 374 Säcke wog 25 Kilogramm, sodass insgesamt 9350 Kilogramm Kies bewegt und gewaschen wurde! Bravo, Jungs und Mädels!

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Bilder: Blick durch die Glasscheibe ins Pinguingehege | Kräftige Männer beim Kieswaschen