Neustart im März 2017

Liebe Leser,
heute bringen wir Sie auf den Stand der Dinge – mit der offiziellen Pressemeldung der Stadt Düsseldorf zur Situation am Aquazoo und zum avisierten Wiedereröffnungstermin.
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Einer der neuen Abschäumer wartet auf seinen ersten Einsatz
Vom Pressedienst der Landeshauptstadt, 10. Februar 2016

Neustart im März 2017
Die Sanierung und Modernisierung von Aquazoo und Löbbecke Museum wird länger dauern als geplant und auch weitere Kostensteigerungen auslösen. Dies ergab eine grundlegende Überprüfung des Projekts durch die Verwaltung. Danach werden die Baukosten noch einmal um 3,3 Millionen Euro höher ausfallen, als zuletzt im Juni 2015 prognostiziert. Insgesamt 18,8 Millionen Euro wird die komplette Sanierung des Aquazoos kosten. Die Wiedereröffnung ist nun für März 2017 geplant.  Weiterlesen

An der Nordseeküste

… gibt es Spannendes zu entdecken, z. B. die Nordsee-Aktion des Aquazoo Löbbecke Museums auf der Messe boot 2016.

Bis zu 100.000 Tiere leben auf – oder besser in – einem Quadratmeter Wattboden! Ein verborgenes Leben für die meisten Besucher des Nordsee-Watts. Dabei gibt es viele faszinierende Lebensweisen zu entdecken. Oder wussten Sie, dass Muscheln einen Fuß haben, mit dem sie sich durch den Sand graben, oder dass es Würmer gibt, die ein „Bäumchen“ aus Schalenresten und Sandkörnern bauen?

Eigentlich kann man solche Tiere auch im Aquazoo Löbbecke Museum bestaunen. Aber das Institut ist noch bis Ende 2016 zur Sanierung geschlossen. Gut, dass der Aquazoo dafür wieder einmal auf der boot mit dem Maritimen Klassenzimmer vertreten ist, in Kooperation mit der Messe Düsseldorf. Dort gibt es spannende Aktionen für Schulklassen rund um das Thema Nordsee, bei denen die Schüler Tiere dieses Meeres kennen lernen können. Aber auch alle anderen Messebesucher erhalten die Gelegenheit, Nordsee-Tiere zu erkunden, sei es in der Ausstellung mit Tieren aus den wissenschaftlichen Sammlungen des Aquazoo Löbbecke Museums oder an den Aktionstischen mit Mikroskopen. Kleine Besucher können Fische angeln, Muscheln ausbuddeln oder Experimente durchführen. So ist die Nordsee garantiert für alle äußerst (ent)spannend! Unten ein paar Eindrücke. Wir sehen uns am Wochenende!

Termin: 23.–31. Januar 2016, täglich 10.00–18.00 Uhr
Ort: Messe Düsseldorf, Stand 13F13
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Was der Wattwurm alles kann, erfahren Sie auf der „boot“!

Neuer Durchblick

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Der geneigte Leser erinnert sich: Die Scheiben der Terrarien und Aquarien wurden zu Beginn der Sanierung ausgebaut, da die Becken neu beschichtet werden mussten. Zudem hatte an einigen Scheiben der Zahn der Zeit genagt – und auch der Zahn so manchen Tieres.
Einige der Gläser konnten zwar poliert und wieder aufbereitet werden. Andere waren aber so verkratzt oder gealtert, das sie ersetzt werden mussten. Die neuen und bis zu einer Tonne schweren Acrylglas-Scheiben für das Haibecken sowie die Scheiben der anderen Großanlagen wurden nun mit speziellen Hebewerkzeugen und viel Manpower an Ort und Stelle aufgestellt (siehe Bilder). Es steht noch der Einbau der kleineren Scheiben aus und – mit Spannung erwartet – der Einbau der gekrümmten Scheiben für die Panoramabecken. Demnächst wird alles noch abgedichtet. Dann kann es hoffentlich bald heißen: „Wasser marsch!“.

Sommer, Sonne, Superjazz

Über 100 Gäste kamen am Freitag Abend bei lauem Sommerwetter ins Café am Nordpark. Der Freundeskreis Aquazoo Düsseldorf hatte seine Mitglieder zum Sommerfest eingeladen. Vorstandsvorsitzender Michael Fischer hieß die Gäste charmant willkommen und kündigte an, was sie erwarten durften: das Team der Zoopädagogik um Dr. Elmar Finke präsentierte ausgewählte Stücke aus der Sammlung des Aquazoos. Mit Ammoniten und ausgestopften Pinguinen konnten die Besucher auf Tuchfühlung gehen. Sandra Honigs, kommissarische Leiterin des Instituts, hatte einen Film vorbereitet, der die Mitglieder des Freundeskreises über denn Stand der Sanierungsarbeiten informierte und aktuelle Einblicke in die Baustelle gab. Tobias Lauterbach vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Stadt Düsseldorf machte Führungen durch den Nordpark, bei denen man Hochinteressantes zur Geschichte des Parks erfuhr. Köstlichkeiten vom Grill und kühles Altbier passten zur sommerlichen Stimmung. A propos Stimmung: Musikalisch gestaltet wurde der Abend von der Band Superjazz, die den harten Kern der Gäste am späten Abend zum Singen und Tanzen animierte. Ein gelungenes Fest mit viel positiver Resonanz, das hoffentlich wiederholt werden wird. An den geneigten Leser, der noch nicht Mitglied im Freundeskreis ist: Treten Sie doch ein, dann sind Sie nächstes Jahr mit dabei! Wir würden uns freuen. Aquazoo 009P1030314Aquazoo 012

v.o.n.u.: Sommerstimmung im Nordpark | Natur trifft Technik | Tobias Lauterbach vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt führt durch den Nordpark | Der Vorstand des Freundeskreises bedankt sich bei Tobias Lauterbach für sein Engagement | Superjazz macht Superstimmung | Fotos: Freundeskreis Aquazoo und Volkmar Zoll

Fliegerbombe oder Kochtopf?


Abgesperrt! Ausgerechnet unter der wichtigen „Baustraße“ für alle Anlieferungen zur Baustelle haben Sondierungen Hinweise auf Metallkörper gegeben. Eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg? Mehrere Bohrungen werden vorgenommen und ausgegraben wird … ein Kochtopf und eine Metallplatte! Entwarnung! Und große Erleichterung. Nach einwöchiger Sperrung heißt es wieder: freie Fahrt.

Die Krokodile sind zurück!


Im Aquazoo Löbbecke Museum wird zwar noch fleißig saniert, aber die ersten ausgelagerten Tiere sind zurück! Anderthalb Jahre waren die Düsseldorfer Kaimane (Caiman crocodilus crocodilus) im Krokodille Zoo in Dänemark untergebracht. Hier wuchsen die vier (damals noch halbwüchsigen) Kaimane zu stattlichen Krokodilen heran. „Carlos“ und seine drei Damen Umbria, Carla und Carmen sind seit Montagmorgen wieder zurück am Rhein und bevölkern als erste Tiere Weiterlesen

Größte Skinkart der Welt wartet auf den ersten Auftritt in Düsseldorf

Corucia_zebrata_Buffalo_Zoo Zwei olivgrüne Salomonen-Wickelschwanzskinke (Corucia zebrata) sind die ersten Tiere, die noch während der Sanierung als neue Tierart in den Aquazoo einziehen. Wie der Name schon vermuten lässt, stammen die etwas plump wirkenden Echsen von den Salomonen-Inseln und leben dort in Küsten- und Bergregenwäldern. Als Baumbewohner sind sie trotz ihres Aussehens jedoch alles andere als behäbig Weiterlesen