Seepferdchen und Co. zurück in den Zoo

aquazoo-duesseldorf-seepferdchenIm Düsseldorfer Meerwasser tut sich was. Genauer gesagt, im Aquazoo Löbbecke-Museum. Denn nun ziehen endlich lang vermisste Tiere in ihre frisch gesäuberten und neu eingerichteten Meerwasser-Aquarien ein. Mit dabei und von Museumsdirektor Dr. Jochen Reiter heute für Sie fotografiert: das Langschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus guttulatus), die Blasenkoralle (Plerogyra) mit einigen Banggai-Kardinalbarschen (Pterapogon kauderni) und dem Roten Diadem-Seeigel (Astropyga radiata) sowie die Zylinderrose (Ceriantharia).
Es gibt dabei allerdings auch Herausforderungen zu meistern: Das exakte Mischungsverhältnis des Meerwassers ist äußerst wichtig für die Gesundheit der Tiere. Auch unerwünschtes Algenwachstum muss dringend verhindert werden. Die Lösung: algenfressende Fische und Krebse verrichten diese Arbeit und unterstützen so die Biologen und Tierpfleger am Aquazoo. In der Natur hat eben jeder seinen Platz.
Davon konnten sich heute auch Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und die Vertreter der Presse überzeugen. Bei einem Rundgang durch den Aquazoo gab es viele Einblicke, auch in den neuen Besucherbereich. Leider gibt es von diesem noch kein Foto, was unsere Neugier natürlich anstachelt. Lesen Sie auch die Pressemeldung der Stadt Düsseldorf.
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Kleinod der Meere: Seepferdchen


Das Seepferdchen (Hippocampus guttulatus), dieses Kleinod der Meere, lebt in flachen Küstengewässern der europäischen Atlantik- und Mittelmeerküste. Wie bei Seepferdchen typisch trägt das Männchen die Eier etwa 20 Tage lang in einer Bauchtasche aus. Immerhin fünf Jahre alt können die bei der Schlupf (oder sollte man Geburt sagen?) 12 Millimeter kleinen „Seefohlen“ werden.
Zu Unrecht wird Hippocampus guttulatus als Langschnäuziges Seepferdchen bezeichnet. Weiterlesen

Menschen im Aquazoo. Heute: Markus Juschka

Markus Juschka, technischer Assistent im Aquazoo und Reptilienfan, ist der Mann für alle Fälle. Er arbeitet zu Wasser, zu Land und während Sanierungsphasen auch im Container.

Leguane, Warane, Doktorfische – wenn der Aquazoo Düsseldorf nicht gerade (wie derzeit) wegen Sanierung geschlossen hat, taucht der Besucher in eine reiche Tierwelt ein. Hinter den Kulissen arbeiten rund 50 Menschen, die diese Artenvielfalt täglich erleben. Markus Juschka ist einer von ihnen. Ihn stellen wir heute vor.

Hallo Herr Juschka. Was ist Ihr Beruf?
Ich bin gelernter Zootierpfleger. 1987 habe ich als Praktikant im Aquazoo angefangen und bin also von Anfang an dabei. Heute bin ich technischer Assistent, das ist die Ebene zwischen Zoodirektion, Kuratoren und Tierpflege. Ich habe zum einen in der Verwaltung als auch im Tierpflegebereich zu tun. Mit meiner Vorgesetzten Frau Wille verantworte ich den Wasserbereich. Bei Bedarf kenne ich mich aber auch im Landbereich gut aus.
War Tierpfleger Ihr Traumberuf? Weiterlesen

Seepferdchen, Fabelwesen des Meeres

Das Seepferchen (Hippocampus) – so schön und so gefährdet

Seepferdchen sind sehr ungewöhnliche Knochenfische. Ihr Kopf erinnert an ein edles Ross. Statt einer Schwanzflosse besitzen sie einen affenähnlichen Greifschwanz. Dazu haben sie noch einen känguruartigen Beutel. Verwandt sind sie mit den Seenadeln. Ein wenig wirken sie wie wundersame Wesen, nicht von dieser Welt. Der Mensch dichtete ihnen daher schon immer besondere Heilkräfte an. In der griechischen Mythologie waren Seepferdchen die Nachfahren jener Rösser, die Poseidons Streitwagen zogen. Auch der wissenschaftliche Name Hippocampus spiegelt ihr eigenartiges Aussehen wider, denn er bedeutet Pferderaupe.
Nicht nur ihre Erscheinung, auch die Fortpflanzung dieser kleinen Fische ist einzigartig: Weiterlesen