Gefiederte Schönheiten: Xenia Korallen


Xenia Korallen gehören der Klasse der Blumentiere an, was ja allein schon irgendwie verwunschen klingt. Sie bestehen aus vielen Einzelpolypen mit jeweils acht gefiederten Tentakeln. Diese Tentakeln machen rhythmische Pumpbewegungen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch nützlich für die Tiere sind: Zum einen bezieht die Xenia auf diese Art Nährstoffe und Sauerstoff über Algen (Zooxanthellen), mit denen sie symbiotisch zusammenlebt. Zum anderen hält das Weichtier durch die Bewegungen Sauerstoff-Radikale fern, die im Zuge der Algen-Photosythese entstehen und die für den Stoffwechsel der Koralle schädlich wären.
Ob mit diesem Wissen oder ohne: Wir Menschen schauen fasziniert in das Aquarium und staunen einmal mehr über die vielfältigen Formen der Natur. Bald wieder im Aquazoo Löbbecke Museum!

Der Clownfisch sagt HELAU!

Lustig und schön anzusehen: der Clownfisch. Copyright/Dank an: Alex Giltjes, Wikimedia Commons

„Findet Nemo“ hat sie berühmt gemacht: Echte Clownfische (Amphiprion percula) haben ihren Namen wegen ihrer schönen Färbung und der an einen Harlekin erinnernden weißen Bande im Kopfbereich. Beheimatet sind sie in den Riffen Australiens und Neuguineas. Dort leben sie in Symbiose mit Seeanemonen und schützen sich gegenseitig vor Fressfeinden. Wegen dieser engen und nutzbringenden Lebensgemeinschaft werden Clownfische auch Anemonenfische genannt. Warum wir ihn gerade heute vorstellen? Es ist Karneval! Welches Tier würde da besser passen?
Also rufen wir allen Lesern unseres Blogs ein fröhliches H E L A U zu. Viel Spaß an den närrischen Tagen!

Eine perfekte Familie: Zwergmangusten

Niedlich und kooperativ: die Zwergmangusten im Aquazoo Düsseldorf

Die festgelegte Gruppenstruktur dieser kleinen Raubtiere sieht vor, dass ein dominantes Paar für den Nachwuchs sorgt. Alle Tiere der Gruppe bemühen sich eifrig um den Nachwuchs. Das Sozialsystem ist jedoch noch weit komplizierter und beinhaltet z. B. Arbeitsteilung. Beobachtungen haben gezeigt, dass Zwergmangusten es auch mit gefährlichen Tieren wie Giftschlangen und Skorpionen aufnehmen, und falls sie gebissen werden, enorme Giftmengen überleben können. Außerdem pflegen sie eine Symbiose mit Hornvögeln der Gattung Tockus: Die Mangusten scheuchen Insekten auf, die der Vogel dann fangen kann. Im Gegenzug hat der Hornvogel eine bessere Übersicht und warnt die Mangusten vor größeren Feinden.
Wiss. Name: Helogale parvula
Heimat: Süd- und Ostafrika
Habitat: Steppen, Halbwüsten
Nahrung: Wirbellose, kleine Säugetiere, Eier, kleine Vögel

Familie mit Arbeitsteilung und Hang zum Kuscheln: die Zwergmangusten