Gar nicht gruselig: die Vogelspinne

Igitt? Vor einer Vogelspinne muss sich kein Mensch fürchten. Wer sie streichelt, stellt fest: ihre Haare sind weich wie Katzenhaar.

Auffällig neben der Körpergröße von bis zu 12 cm ist die umfangreiche Behaarung der Vogelspinnen. Hier sind jedoch nicht alle Haare gleich! Es gibt Geschmacks- und Geruchshaare, Tast-, Hör- und Hafthaare. Bei vielen amerikanischen Arten gibt es sogar Brennhaare. Diese können zur Verteidigung abgestreift und dem Angreifer entgegen geschleudert werden. Die Brennhaare können starke allergische Reaktionen hervorrufen. Ebenso wie das Gift des Spinnenbisses, das für den Menschen aber nicht tödlich ist. Trotz ihres Namens fressen Vogelspinnen eher selten Vögel. Woher kommt dann der Name? Vermutlich geht dieser auf eine Abbildung Maria Sibylla Merians zurück: Sie zeichnete eine Vogelspinne, die einen Vogel überwältigt hat. Da dies eine der ersten Darstellungen dieser beeindruckenden Tiere war, verfestigte sich in Europa der Eindruck, diese Spinnen seien Vogel-Jäger.
Wiss. Name: Theraphosidae
Heimat: Amerika, Afrika, Asien, Europa
Habitat: diverse Biotope
Nahrung: Insekten, Spinnentiere, kleine Wirbeltiere