Sandra Honigs 2. Vorsitzende der Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha

Sandra_HonigsWieder einmal übernimmt der Aquazoo Verantwortung für den Schutz der Natur: Am vergangenen Wochenende trafen sich die Mitglieder der Artenschutzorganisation YAQU PACHA zur Jahreshauptversammlung im Tiergarten Nürnberg. Dabei wurde die stellvertretende Leiterin des Aquaoos, Sandra Honigs, zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Die 43-jährige Düsseldorferin hat eine besonders enge Beziehung zu Meeressäugetieren. „Seekühe haben es mir besonders angetan,“ erzählt sie. „Auf der Suche nach einer deutschen Organisation, die sich für deren Schutz engagiert, bin ich damals auf YAQU PACHA gestoßen“.
Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung. Sandra_Honigs_aquazoo_duesseldorf

Zoo Duisburg: Aktivisten im Delfinbecken

Aktivisten sprangen am Wochenende in das Delfinbecken des Duisburger Zoos. Die selbsternannten Tierschützer brachten dabei die Tiere und sich selbst in Gefahr.
Dazu Dr. Jochen Reiter, Direktor des Düsseldorfer Aquazoos und ehemaliger Wissenschaftlicher Leiter im Zoo Duisburg: ”Aus meiner langjährigen Tätigkeit im Zoo Duisburg weiß ich natürlich um die Polarisierung der Öffentlichkeit, wenn es um das Thema Delfinhaltung geht. Dass Delfine gut gehalten und auch gezüchtet werden können, ist in Duisburg längst bewiesen worden. Solange Tierschützer konstruktiv kritisieren, ist das auch völlig ok. Wenn von militanten Tierrechtlern allerdings dermaßen gefährliche Aktionen für Tier und auch Mensch abgehalten werden, dann habe ich hierfür überhaupt kein Verständnis mehr. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte: Die Zuschauer haben sich kurzerhand von den Aktivisten abgewendet und ihnen keine Beachtung geschenkt. Ich hoffe, dass es IVO & Co. und meinen früheren Kollegen wieder gut geht.“  Hier der Artikel der WAZ.  

Pinguine im Pulli

Pinguin_PulloverLiebe Tierfreunde, diese rührende Geschichte möchte wir heute gerne mit Ihnen teilen. http://m.bild.de/news/ausland/naturschutz/mann-strickt-fuer-pinguine-39747572,variante=L,wantedContextId=17410084.bildMobile.html
Foto: Alfred Date

„Quaken für das Klima“. Eine Herzensangelegenheit.


Von Sandra Honigs

Im Beisein zahlreicher geladener Gäste wurde dem Aquazoo/Löbbecke-Museum für seine Zucht- und Schutzstation für Amphibien am Montag, dem 9. Februar 2015, die Auszeichnung der UN als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt verliehen. Den Preis übergaben in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Thomas Geisel, Ratsherr Marcus Münter sowie Professor Dr. Hartmut Greven. Musikalisch wurde die Veranstaltung im exotisch grünem Ambiente des Afrika-Gewächshauses des Botanischen Gartens der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf vom Duo Apfelbaum und Kopper und von den Fröschen, die ebenfalls „zu Wort“ kamen, begleitet.
„Es ist still geworden an den Teichen – und deshalb quaken wir nun sie für Sie!“ Sandra Honigs, Leiterin des Amphibienprojektes und kommissarische Leiterin des Aquazoos, meint mit „Sie“ die Amphibien, die kurz vor der größten Aussterbewelle seit Menschengedenken stehen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit, haben es die Amphibien weltweit schwer. Alte und neue Krankheiten, Lebensraumzerstörung und Umweltverschmutzung, negative Einflüsse durch den Menschen und der Klimawandel machen es dieser faszinierenden Tiergruppe zu schaffen.
„Quaken für das Klima!“ ist zum Leitspruch des Amphibienprojektes geworden. Weiterlesen

Die Kleine Moosjungfer – Libelle des Jahres 2014

Männliche Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) im Ahlenmoor, nördliches Niedersachsen. Quelle: Wikipedia, Autor: Loz/L. B. Tettenborn. (Danke!)

Die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) wurde von BUND und der GdO (Gesellschaft deutschsprachiger Onodatologen) als stark gefährdete Libellenart eingestuft und verdient es somit, einmal genauer betrachtet zu werden. Mit ihrer Flügelspannweite von nur 5 bis 6 Zentimetern und einer Körperlänge zwischen 3 und 4 Zentimetern gilt sie als eine der Kleinsten in der Familie der Segellibellen. Die vier durchsichtigen Flügel tragen schwarze Punkte an den Außenseiten und auf dem schlanken, schwarzen Hinterleib der Männchen kann man tiefrote Flecken entdecken, die sich bei den weiblichen Tieren gelblich zeigen. Weiterlesen

Wisent – Wildtier des Jahres 2014

Haariger Geselle: Wisent im Wisentgehege Springe bei Springe in der Region Hannover, Deutschland. Quelle: Wikipedia, Autor: Michael Gäbler. (Danke!)

Liebe Blog-Gemeinde, auch heute wieder wieder eine kleine Horizonterweiterung in Sachen Natur, diesmal: das Wisent (Bison bonasus), seines Zeichens Wildtier des Jahres 2014.
Wir kennen Wisente eigentlich nur noch aus zoologischen Gärten, wo seit den 1920er Jahren eine Erhaltungszucht dafür gesorgt hat, dass sie nicht unwiederbringlich von unserer Erde verschwunden sind. Weiterlesen

Eine gute Nachricht für alle Wale

Der Pottwal im Aquazoo/Löbbecke-Museum wartet gut verpackt auf die Neueröffnung.

1986 trat das internationale Moratorium für kommerziellen Walfang in Kraft. Trotzdem haben japanische Walfänger seitdem mehr als 10.000 Wale im Südpolarmeer getötet – angeblich zu Forschungszwecken. Japan muss nun seine umstrittene Waljagd beenden. Das japanische Programm verstoße gegen das internationale Walfangmoratorium, das kommerziellen Walfang verbietet, und erfülle keine wissenschaftlichen Forschungszwecke, so entschied der Internationale Gerichtshof in Den Haag.
Auch der Pottwal im Aquazoo/Löbbecke-Museum ist nun gut geschützt – vor Baustaub und neugierigen Bauarbeitern. Das Pottwalmännchen übrigens strandete 1970 an der niederländischen Küste.