Neuer Durchblick

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Der geneigte Leser erinnert sich: Die Scheiben der Terrarien und Aquarien wurden zu Beginn der Sanierung ausgebaut, da die Becken neu beschichtet werden mussten. Zudem hatte an einigen Scheiben der Zahn der Zeit genagt – und auch der Zahn so manchen Tieres.
Einige der Gläser konnten zwar poliert und wieder aufbereitet werden. Andere waren aber so verkratzt oder gealtert, das sie ersetzt werden mussten. Die neuen und bis zu einer Tonne schweren Acrylglas-Scheiben für das Haibecken sowie die Scheiben der anderen Großanlagen wurden nun mit speziellen Hebewerkzeugen und viel Manpower an Ort und Stelle aufgestellt (siehe Bilder). Es steht noch der Einbau der kleineren Scheiben aus und – mit Spannung erwartet – der Einbau der gekrümmten Scheiben für die Panoramabecken. Demnächst wird alles noch abgedichtet. Dann kann es hoffentlich bald heißen: „Wasser marsch!“.

Aufbruchstimmung am Aquazoo

Wir geben Gas: Grabenlandschaft am Aquazoo.

Wassertechnik marsch! Stillleben mit Kartons.

An der Aquazoo Baustelle geht die Arbeit weiter voran – innen wie außen. Tiefe Gräben ziehen sich durch den Boden vor dem Institut. Grund: die Gasleitung vor dem Haupteingang muss an anderer Stelle komplett neu verlegt werden. Und innen? Die Wassertechnik des Aquazoos z. B. ist aufwändiger als man denkt. Stapelweise warten dieser Tage große und kleine neue Teile auf ihren Einbau. Bis dahin werden sie zwischengelagert. Derlei „Stillleben“ sieht man im Aquazoo gerade überall. Doch: trotz Lärm, Staub und Hektik gewinnt man den Sanierungen schon etwas ab. Und Vorfreude auf die Neueröffnung in 2015 ist ja schließlich die schönste Freude, oder?

 

Sturm Ela: weitere Arbeiten am Aquazoo

Auch der Teich neben dem Aquazoo war vom Sturm Ela betroffen.

Während des Pfingststurms Ela fiel ein Baum genau auf die Zufahrt zur Anlieferung und den daneben liegenden Teich. Die Zufahrt wurde gleich in den folgenden zwei Tagen freigeräumt. Ein großer Teil des Baumes lag jedoch auf dem Teich und behinderte den Gerüstbau an dieser Stelle. Am 13. August wurden dann die Reste des Baumes zersägt und abtransportiert. Selbst für die Profis war es nicht ganz ungefährlich, mit einer Kettensäge auf dem Baum stehend über der Wasserfläche zu arbeiten. Doch alles glückte. Nun kann der Teich abgelassen werden und Pflanzen, Tiere und Schlamm können entnommen werden. Danach wird auch hier die Fassade eingerüstet. Endlich! Die Arbeit geht weiter!

Schüler/innen sorgen für Fisch-Nachwuchs: Maifisch-Besatzaktion am Oberkasseler Rheinufer

Schuelerinnen der Realschule Golzheim untersuchen Kleintiere im Uferbereich.

Auf Einladung des Aquazoo/Löbbecke-Museums und des Rheinischen Fischereiverbandes verlegte Janine Brandl, Lehrerin an der Realschule Golzheim, ihren Biologiekurs an das Oberkasseler Rheinufer. Pädagogen des Aquazoos sammelten dort mit den Schülerinnen und Schülern wirbellose Tiere im Uferbereich, bestimmten sie, und konnten so Aussagen über die Qualität des Rheinwassers treffen. Dann befischte ein Biologenteam des Rheinischen Fischereiverbandes die Buhnenfelder mit einem Uferzugnetz. Die Schülerinnen und Schüler waren verblüfft, Weiterlesen

Aquarientiere stehen auf Europaletten

Wie ein Fisch im Wasser: die Aquarientiere des Aquazoos fühlen sich auch im Keller wohl. Sie werden ja auch bestens gepflegt.

Im Untergeschoss des Aquazoo/Löbbecke-Museums haben die verbliebenen Aquarientiere nun ihr vorübergehendes Zuhause gefunden. Die schweren Aquarien wurden auf Sockel aus Europaletten gesetzt. Das erleichtert die Pflegearbeiten und sorgt für einen ebenen Untergrund. Galgenartige Holzkonstruktionen ermöglichen eine sichere Zuleitung von Strom und Wasser und dienen der Aufhängung von Leuchten und sonstigen technischen Geräten. Die Filter sind jeweils zwischen den Aquarien aufgestellt. So haben die Techniker und Tierpfleger des Hauses in kürzester Zeit gute Haltungsmöglichkeiten für Tiere und Pflanzen geschaffen. Wir versichern allen Tierfreunden: die Tiere fühlen sich wohl wie ein Fisch im Wasser.

Kegelrobben voraus

Der Filmemacher Jason Neilus hat mit seinen Kollegen eine Gruppe neugieriger junger Kegelrobben gefilmt, die von sich aus auf Tuchfühlung mit den Tauchern gegangen sind. Die Taucher wurden von den kontaktfreudigen Tieren überrascht. Sie haben es richtig gemacht, waren zunächst passiv und haben nicht von sich aus den Kontakt zu den wilden Tieren gesucht. Die bezaubernde Unterwasser-Begegnung von Mensch und Tier möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Ein Dank an Jason Neilus, dass wir den Film unseren Blog-Lesern zeigen dürfen:-)

Sie wollen mehr zu diesesn Tiere wissen? Bitteschön: Kegelrobben (Halichoerus grypus) besiedeln fast den ganzen Nordatlantik, vorzugshalber Abschnitte mit Felsküste. An der deutschen Nordsee-Küste und besonders in der Ostsee sind sie, verglichen mit Seehunden (Phoca vitulina) – mit denen sie oft verwechselt werden – selten zu beobachten. Weiterlesen

Aquazoo und BOOT prämieren das schönste gemalte Süßwassertier

„Wer malt das schönste Süßwassertier?“ „Wir!“. Stolze Gewinner des Malwettbewerbs des Aquazoos und der Messe BOOT 2014 im „Maritimen Klassenzimmer“.

Mit allen Sinnen Lernen und Erleben: Das „Maritime Klassenzimmer“ des Aquazoos auf der Messe BOOT 2014 war gut besucht. Viele Kinder tummelten sich auf dem Erlebnisstand, um lebende Gewässertiere wie Insektenlarven oder Wasserflöhe unter der Lupe zu beobachten und mit Hilfe von Tabellen zu bestimmen. In Tastrohren ertasteten sie Teile von Süßwassertieren wie Häutungen oder Schalen. Präparate vieler Süßwasser-Bewohner und spannende Filme zeigten anschaulich das Leben unter Wasser. In einem Sandkasten konnten die Kinder Rhein-Kies nach Steinarten bestimmen. Experimente, Malutensilien und ein Angelspiel vermittelten spielerisch Wissen über das Leben und die Ökologie unter Wasser.
Ein weiterer Höhepunkt: der große Malwettbewerb „Wer malt das schönste Süßwassertier?“ – eine gemeinsame Aktion der Messe Düsseldorf und des Aquazoo/Löbbecke-Museums. Weiterlesen