Des Rätsels Lösung

papageitaucher_aquazoo-duesseldorfBei den Bällen handelt es sich um einen Strömungstest, der zeigt, wie die Strömungspumpen des Papageitaucher-Becken am besten ausgerichtet werden. Substanzen, die man darin nicht haben will (Kot der Tiere oder Futterreste) werden dann sicher über die so genannten Skimmer, Sauger an der Wasseroberfläche, abtransportiert. Schließlich sollen sich die Tiere des Aquazoo Löbbecke Museum wohlfühlen und gesund bleiben – und sich ab dem 22. September in Topform präsentieren.
Für Leser, die Fakten und Details schätzen: Das Wasserbecken beinhaltet 50.000 l Süßwasser, besitzt eine Fläche von 21,5 qm und ist ca. 1,80 m tief. Die Düsen für die Frischwasserzufuhr befinden sich in den beiden hinteren Ecken des Wasserbeckens. In der Felskulisse ist ein durchgehender Skimmer installiert. Die Strömung wird durch zwei leistungsstarke Pumpen derartig geleitet, dass das gesamte Oberflächenwasser in diesen Skimmer strömt und sich kein Film auf der Oberfläche bilden kann. Zusätzlich befindet sich unterhalb der drei Scheiben ein Strömungssystem, welches das Wasser vor der Scheibe zur Oberfläche und von dort zum Skimmer führt. Ein Anhaften eines Schmutzfilms wird so vermieden, außerdem wird die Zufuhr des Oberflächenwassers zum Skimmer optimiert. Das Wasser kann bis auf 5° Celsius gekühlt werden.
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Wasser marsch!

Haibecken-Aquazoo-DuesseldorfDie meisten Terrarien des Aquazoos sind nun komplett eingerichtet und die Bewohner tummeln sich wieder darin. Anders die Meerwasseraquarien: Wegen der komplizierten Wasseraufbereitung und der aufwändigen Tiertransporte dauert es noch eine Weile, bis alle Anlagen in Betrieb und mit Tieren besetzt sind. Je nach Haltungsanspruch der Fische oder Korallen muss deren Aquarium mindestens 4 Wochen einlaufen, bevor es besetzt werden kann. Wie geschieht das? Zunächst wird nur Wasser eingefüllt, gegebenenfalls gemeinsam mit den ersten Einrichtungsgegenständen – Wurzeln, Gestein und Bodengrund. Einige Aquarien werden zudem regelrecht angeimpft, sodass sich die richtigen Mikroorganismen und Algen ansiedeln, die die Wasserqualität ausmachen. Dieser Prozess kann bei großen oder anspruchsvollen Aquarien mehr als 6 Wochen dauern. Erst wenn die chemischen und biologischen Voraussetzungen stimmen, können empfindliche Korallen, Barsche, Anemonen, Seeigel und Zylinderrosen einziehen. Wir sagen schon mal: herzlich willkommen.

Das Bild zeigt übrigens einen Ausschnitt aus dem Haibecken.

Neuer Durchblick

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Der geneigte Leser erinnert sich: Die Scheiben der Terrarien und Aquarien wurden zu Beginn der Sanierung ausgebaut, da die Becken neu beschichtet werden mussten. Zudem hatte an einigen Scheiben der Zahn der Zeit genagt – und auch der Zahn so manchen Tieres.
Einige der Gläser konnten zwar poliert und wieder aufbereitet werden. Andere waren aber so verkratzt oder gealtert, das sie ersetzt werden mussten. Die neuen und bis zu einer Tonne schweren Acrylglas-Scheiben für das Haibecken sowie die Scheiben der anderen Großanlagen wurden nun mit speziellen Hebewerkzeugen und viel Manpower an Ort und Stelle aufgestellt (siehe Bilder). Es steht noch der Einbau der kleineren Scheiben aus und – mit Spannung erwartet – der Einbau der gekrümmten Scheiben für die Panoramabecken. Demnächst wird alles noch abgedichtet. Dann kann es hoffentlich bald heißen: „Wasser marsch!“.

Aufbruchstimmung am Aquazoo

Wir geben Gas: Grabenlandschaft am Aquazoo.

Wassertechnik marsch! Stillleben mit Kartons.

An der Aquazoo Baustelle geht die Arbeit weiter voran – innen wie außen. Tiefe Gräben ziehen sich durch den Boden vor dem Institut. Grund: die Gasleitung vor dem Haupteingang muss an anderer Stelle komplett neu verlegt werden. Und innen? Die Wassertechnik des Aquazoos z. B. ist aufwändiger als man denkt. Stapelweise warten dieser Tage große und kleine neue Teile auf ihren Einbau. Bis dahin werden sie zwischengelagert. Derlei „Stillleben“ sieht man im Aquazoo gerade überall. Doch: trotz Lärm, Staub und Hektik gewinnt man den Sanierungen schon etwas ab. Und Vorfreude auf die Neueröffnung in 2015 ist ja schließlich die schönste Freude, oder?

 

Sturm Ela: weitere Arbeiten am Aquazoo

Auch der Teich neben dem Aquazoo war vom Sturm Ela betroffen.

Während des Pfingststurms Ela fiel ein Baum genau auf die Zufahrt zur Anlieferung und den daneben liegenden Teich. Die Zufahrt wurde gleich in den folgenden zwei Tagen freigeräumt. Ein großer Teil des Baumes lag jedoch auf dem Teich und behinderte den Gerüstbau an dieser Stelle. Am 13. August wurden dann die Reste des Baumes zersägt und abtransportiert. Selbst für die Profis war es nicht ganz ungefährlich, mit einer Kettensäge auf dem Baum stehend über der Wasserfläche zu arbeiten. Doch alles glückte. Nun kann der Teich abgelassen werden und Pflanzen, Tiere und Schlamm können entnommen werden. Danach wird auch hier die Fassade eingerüstet. Endlich! Die Arbeit geht weiter!

Schüler/innen sorgen für Fisch-Nachwuchs: Maifisch-Besatzaktion am Oberkasseler Rheinufer

Schuelerinnen der Realschule Golzheim untersuchen Kleintiere im Uferbereich.

Auf Einladung des Aquazoo/Löbbecke-Museums und des Rheinischen Fischereiverbandes verlegte Janine Brandl, Lehrerin an der Realschule Golzheim, ihren Biologiekurs an das Oberkasseler Rheinufer. Pädagogen des Aquazoos sammelten dort mit den Schülerinnen und Schülern wirbellose Tiere im Uferbereich, bestimmten sie, und konnten so Aussagen über die Qualität des Rheinwassers treffen. Dann befischte ein Biologenteam des Rheinischen Fischereiverbandes die Buhnenfelder mit einem Uferzugnetz. Die Schülerinnen und Schüler waren verblüfft, Weiterlesen

Aquarientiere stehen auf Europaletten

Wie ein Fisch im Wasser: die Aquarientiere des Aquazoos fühlen sich auch im Keller wohl. Sie werden ja auch bestens gepflegt.

Im Untergeschoss des Aquazoo/Löbbecke-Museums haben die verbliebenen Aquarientiere nun ihr vorübergehendes Zuhause gefunden. Die schweren Aquarien wurden auf Sockel aus Europaletten gesetzt. Das erleichtert die Pflegearbeiten und sorgt für einen ebenen Untergrund. Galgenartige Holzkonstruktionen ermöglichen eine sichere Zuleitung von Strom und Wasser und dienen der Aufhängung von Leuchten und sonstigen technischen Geräten. Die Filter sind jeweils zwischen den Aquarien aufgestellt. So haben die Techniker und Tierpfleger des Hauses in kürzester Zeit gute Haltungsmöglichkeiten für Tiere und Pflanzen geschaffen. Wir versichern allen Tierfreunden: die Tiere fühlen sich wohl wie ein Fisch im Wasser.