Bunte Halsbandleguane ziehen in den Aquazoo ein


Sie sind gepunktet, gestreift und knallig bunt gefärbt. Nein, keine Ostereier, sondern Halsbandleguane (Crotaphytus collaris). Die Tiere sehen so aus, als wären sie mit einem Computerprogramm nachbearbeitet worden. Jedoch sind sie auch in ihrer natürlichen Umgebung, Oklahoma (USA), derartig bunt und auffällig gefärbt. Besonders die Männchen zeigen sich mit strahlend türkisfarbenem Körper und zitronengelbem Kopf. Punkte entlang des Rückens und am Schwanz sowie der namensgebende schwarze Streifen an Hals und Nacken komplettieren das farbenfrohe Erscheinungsbild der quirligen Echsen. Die Leguane sind Nachzuchten eines engagierten Züchters, der sich privat ganz der Haltung und Zucht mehrerer Halsbandleguanarten verschrieben hat. Das Aquazoo Löbbecke Museum wird sich zukünftig auch an privaten Zuchtinitiativen beteiligen, um so die Halsbandleguane weiter zu vermehren.

Wisent – Wildtier des Jahres 2014

Haariger Geselle: Wisent im Wisentgehege Springe bei Springe in der Region Hannover, Deutschland. Quelle: Wikipedia, Autor: Michael Gäbler. (Danke!)

Liebe Blog-Gemeinde, auch heute wieder wieder eine kleine Horizonterweiterung in Sachen Natur, diesmal: das Wisent (Bison bonasus), seines Zeichens Wildtier des Jahres 2014.
Wir kennen Wisente eigentlich nur noch aus zoologischen Gärten, wo seit den 1920er Jahren eine Erhaltungszucht dafür gesorgt hat, dass sie nicht unwiederbringlich von unserer Erde verschwunden sind. Weiterlesen

Menschen im Aquazoo: heute Dr. Andreas Scharbert und das Maifisch-Projekt

(oben:) Dr. Andreas Scharbert, Koordinator des Maifisch-Projekts, (u. l.:) Historischer Maifischmarkt in Düsseldorf, (u.r.:) Flussdelta in Frankreich, Lebensraum für die Maifische (Quellen: http://www.lanuv.nrw.de/alosa-alosa/de/maifisch/index.html)

Herr Dr. Scharbert, Sie sind promovierter Biologe und Kordinator des Maifisch Wiederansiedelungs-Projekts. Bitte erzählen Sie uns alles über den Maifisch. Was charakterisiert ihn?
Der Maifisch (Alosa alosa) ist eine Wanderfischart und zählt zu den Heringsartigen. Er ernährt sich von Plankton und kleinen Garnelen. Im Frühjahr wandern die Maifische viele hundert Kilometer vom Meer die Flüsse hinauf, um sich im Mai an überströmten Kiesbänken fortzupflanzen. Bei dauerhaft hohen Wassertemperaturen von 15 bis 16 Grad beginnen die Fische mit dem Laichen. Dann gibt es genügend Nahrung und keine Hochwässer mehr. Das Laichverhalten des Maifisches ist weithin hörbar: sein Laichspiel macht sich durch lautes Schlagen mit der Schwanzoberfläche aufs Wasser bemerkbar, das klingt, Weiterlesen